ARERO-Weltfonds vereint die wichtigsten Anlageklassen in einem Papier

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Viele Privatanleger möchten mit ihrem Depot eine solide Mischung aus langfristig hoher Rendite bei möglichst geringen Schwankungen und Risiken erzielen. Doch es ist nicht jedermanns Sache, ein nach Anlageklassen und Ländern breit aufgestelltes Portfolio aufzubauen und zu überwachen. Die Idee, dies Privatanlegern mit einem einzigen Produkt möglichst gebührengünstig zu ermöglichen, hat Martin Weber, Professor für Finanzwirtschaft an der Uni Mannheim, in seinem ARERO – Der Weltfonds (WKN: DWS0R4) umgesetzt. Dazu baut der Fonds bedeutende Indizes aus den Anlageklassen Aktien, Renten und Rohstoffe nach.

Die Bezeichnung ARERO steht für Aktien, Renten und Rohstoffe. Diese drei Anlageklassen werden vom Fonds abgedeckt. Die Anlagegelder werden zu 60 % in weltweite Aktien, zu 25 % in europäische Rentenpapiere und zu 15 % in Rohstoffe investiert. Der ARERO verfolgt einen passiven Investmentansatz. Das bedeutet, der Fonds partizipiert an der Wertentwicklung von Aktien, Renten und Rohstoffen über die Nachbildung breit gestreuter Indizes. Darüber hinaus findet kein weiteres aktives Fondsmanagement statt. Einer der Vorteile dieser Philosophie sind die geringen jährlichen Verwaltungskosten von nur 0,45 %.

Der Aktienanteil setzt sich aus vier verschiedenen MSCI-Indizes zusammen:

  • dem MSCI Europe,

  • dem MSCI Emerging Markets,

  • dem MSCI North America und

  • dem MSCI Pacific.

Die Gewichtungen innerhalb des fixen Aktienanteils von 60 % werden jährlich angepasst.

Die Anlage in festverzinsliche Wertpapiere wird durch die Investition in den IBOXX-Euro-Sovereign-Index repräsentiert, der die Renditen von etwa 2000 europäischen Staatsanleihen unterschiedlicher Laufzeiten und Bonitäten berücksichtigt.

Das Anlagethema Rohstoffe wird durch den DB Platinum Commodity Euro abgedeckt. Dieser ETF basiert auf den Deutsche-Bank-Commodity-Euro-Index, der eine Partizipation an der Preisentwicklung von zwölf der liquidesten Rohstoffe in vier Rohstoffklassen bietet. Dazu gehören Energierohstoffe (Rohöl und Erdgas), Industriemetalle (Aluminium, Kupfer, Zink, Nickel und Blei), Edelmetalle (Gold und Silber) sowie Agrarrohstoffe (Weizen, Mais und Sojabohnen). Die Gewichtung der Indexkomponenten wird dynamisch einmal monatlich angepasst gemäß den relativen Preisentwicklungen der Rohstoffe.

Ein weiterer Faktor sorgt dafür, dass die Gebühren beim ARERO niedrig bleiben: Die Nachbildung der Wertentwicklung der Indizes aus der ARERO-Strategie erfolgt mithilfe von Swaps. Swaps gelten als Derivate und sind Tauschgeschäfte, bei denen Zahlungsströme gegeneinander getauscht werden. Beim ARERO wird das Fondsvermögen größtenteils in variabel verzinslichen Anleihen angelegt.

Die Zinserträge aus den Anleihen werden dann gegen die Gesamtperformance der Indizes der ARERO-Strategie über das Swap-Geschäft getauscht. Dieses Vorgehen ist im Prinzip dasselbe wie bei einem synthetisch replizierenden ETF mit dem Unterschied, dass ein ETF nur einen einzigen Index abbildet. Durch dieses Verfahren muss der Fonds nicht laufend die Zusammensetzung der einzelnen Indizes durch An- und Verkauf von Wertpapieren nachbauen. Das drückt die Transaktionskosten.

Prinzipiell besteht allerdings, wie bei jedem synthetisch replizierenden ETF, ein Verlustrisiko im Falle einer Insolvenz des Swappartners. Doch der Vorteil der niedrigen Gebühren gegenüber anderen Mischfonds ist deutlich: Während bei internationalen Mischfonds Ausgabeaufschläge von 5 % und jährliche Verwaltungsgebühren zwischen 1 % und 2 % gängig sind, wird beim ARERO auf den Ausgabeaufschlag ganz verzichtet. Die jährliche Verwaltungsgebühr beträgt lediglich 0,45 %. Die anfallenden Erträge werden nicht ausgeschüttet, sondern verbleiben im Fondsvermögen (thesauriert).

Für langfristig orientierte Anleger, die eine umfassende und globale Anlagestrategie zu niedrigen Gebühren suchen, hat sich der ARERO – Der Weltfonds bisher als ein solides Basisinvestment bewährt. Die Zwischenbilanz nach drei Jahren kann sich mit einem Zuwachs von 22 % sehen lassen. In den letzten 12 Monaten legte der Fonds um knapp 12 % zu. Das an zahlreichen deutschen Börsenplätzen gehandelte Papier kann jederzeit ge- und verkauft werden.

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