Altersvorsorge: Trotz Niedrigzins keine Illusion

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(tm) Die meisten Menschen wollen ihre Zukunft finanziell absichern, wozu eine gut aufgestellte Altersvorsorge nötig ist. Das scheint durch den Niedrigzins aber unmöglich geworden zu sein. Dabei existieren neben dem traditionellen Sparbuch auch andere vielversprechende Anlageformen.

Das Niedrigzinszeitalter veranlasst zu Passivität, denn Geld heute noch mithilfe eines Sparbuchs für sich arbeiten zu lassen, scheint unprofitabel. Infolgedessen wird die verfügbare Liquidität damit nicht mehr vollends ausgenutzt. Dabei ermöglicht das Finanzsystem durch eine Vielzahl an Investitionsmöglichkeiten auch dem Privathaushalt zu profitieren. Die Rede ist von Aktien, jenen Produkten, die in der Presse oft als Spielzeuge wilder Zocker und Millionäre moralisch diskreditiert werden. Doch ihr Dasein hat in Bezug auf Altersvorsorge durchaus Berechtigung.

Aktien überbieten ohne Zeitaufwand die Rendite von Sparbüchern

Eine Aktienanlage ist auch ohne großen Zeitaufwand zu bewältigen, denn wer für das Alter vorsorgt, ist lediglich an langfristigen Entwicklungen interessiert und misst kurzfristigen Kursfluktuationen daher keine Bedeutung bei.

Der Deutsche Aktienindex (DAX) umfasst die dreißig umsatzstärksten deutschen Unternehmen wie beispielsweise VW oder Daimler und repräsentiert damit die deutsche Wirtschaft. Seit seiner Einführung im Jahr 1988 wuchs er um über 350 Prozent an. Diese Zahlen belegen, dass die Börse zwar nicht verschont bleibt von Finanzkrisen wie 2008 oder aktuell dem Ölpreisverfall, aber übergeordnet im Wert steigt.

Wer 2005 in den DAX investiert hat, erwirtschaftete bis heute eine durchschnittliche Rendite von zirka sieben Prozent – trotz Finanzkrise. Damit sind Investitionen in den Kapitalmärkten im Sinne der Altersvorsorge sogar rentabler als eine Investition in gut verzinste Sparbücher, die es heute gar nicht mehr gibt.

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Kaum Risiko

Skepsis gegenüber der Sicherheit von Kapitalmärkten ist nach Betrachtung folgenden Grundsatzes unbegründet: Unser Wirtschafts- und Geldsystem lässt keinen Stillstand zu, da jedes System durch Inflation und Schulden dem Zwang unterliegt, eine positive Konjunkturkurve aufweisen zu müssen. Ehe unsere gesamte Wirtschaftsordnung nicht zusammenbricht, wird der Aktienmarkt also durchschnittlich steigen.

Die Lösung

Selbstverständlich wäre es hoch riskant, einfach nur blind eine Aktie zu erwerben, da damit die Altersvorsorge riskiert wird. Vielmehr ist ein diversifiziertes Depot erstrebenswert: Eine ideale Lösung für den privaten Bürger ist daher ein sogenannter ETF (Exchange Traded Fund). Dies ist ein passiver Fond, der beispielsweise den DAX abbildet, d.h., nur Aktien von in ihm gelisteten Unternehmen erwirbt. Sie wissen also genau, was Sie besitzen. Damit verfügen Sie über ein gestreutes Risiko und eine gute durchschnittliche Rendite, die Ihnen durch die niedrigen Kommissionen ohne Abstriche zur Verfügung stehen, weil kein Fondmanager benötigt wird.

Um das Problem des Niedrigzinszeitalters lösen zu können, investieren Sie langfristig in einen ETF, beispielsweise durch Ihre Hausbank oder eine Internetbank, damit eine solide Altersvorsorge keine Illusion bleibt. Ein faires Angebot bietet zum Beispiel comdirect, das durch schnelle Eröffnung eines Depots und umfangreiche Wertauswahl überzeugt. Weitere Informationen zum Thema Altersvorsorge lesen Sie in unserem aktuellen Ratgeber So schließen Sie Ihre Rentenlücke.

Autor: Timo Munz

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