Spar- und Anlageentscheidungen vorher gut überlegen und daran festhalten

 - 

Angst ist oft ein schlechter Ratgeber. Vor allem für die mittel- bis langfristige Anlage empfiehlt sich eine Strategie der ruhigen Hand.

Anleger sollten wegen der aktuellen Börsenlage nicht in Panik geraten und Aktien oder Investmentfondsanteile übereilt verkaufen, rät der Bundesverband deutscher Banken. Auch in der momentanen Finanzmarktkrise empfiehlt es sich, bei Anlageentscheidungen immer die Ruhe zu bewahren und die langfristigen Entwicklungen nicht aus den Augen zu verlieren. Langer Atem und ein breit gestreutes Depot sind für eine erfolgreiche Aktienanlage unabdingbar.

Dabei ist es gerade derzeit nicht immer leicht, die optimale Mischung und den richtigen Zeitpunkt für Käufe oder Verkäufe einzelner Anlageprodukte zu finden. Vor einer solchen Entscheidung sollte man sich umfassend informieren und beraten lassen. Ob man hierfür auf das von der Bank zur Verfügung gestellte Informationsmaterial, sonstige Fachliteratur, das Internet oder auf die Erfahrung eines Anlageberaters einer Bank zurückgreift, ist eine persönliche Entscheidung.

Jeder Anleger sollte sich vor einem Beratungsgespräch Gedanken über seinen Anlagewunsch machen. Auch die bisherigen Erfahrungen mit der Geldanlage spielen eine Rolle. Hierbei helfen auch ein paar Notizen, um die wichtigsten Fragen an den Bankberater, wie beispielsweise über das Anlageziel, anfallende Kosten, Laufzeit, vorzeitige Kündigungsmöglichkeit und natürlich das mit der Anlage verbundene Risiko, beim Gespräch nicht zu vergessen.

Die Anlage muss nach Darstellung des Bankenverbands zu den individuellen Vermögensverhältnissen, zur Risikobereitschaft und zu den Sparzielen passen. Vor der Wahl einer Geldanlage sollten Sie sich deshalb folgende Fragen beantworten:
  • Wofür spare ich?
  • Welchen Betrag kann ich überhaupt sparen bzw. anlegen?
  • Wie risikobereit bin ich?
  • Wie lange kann ich auf das Geld verzichten?
  • Welchen Ertrag bringt die Anlage bzw. wie rentabel ist sie?
  • Wie viel Zeit will ich für meine persönlichen Finanzen investieren?

Weitere News zum Thema

  • Anlagenotstand: Welche Zinsanlagen wenigstens die Inflation ausgleichen

    [] Sieben Prozent Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen – so viel musste der spanische Staat Anfang Juli zahlen, um an Geld von Anlegern zu kommen. Doch selbst bei diesem Zinssatz ist es für Spanien schwer, an Kapital zu kommen. Denn seit der Pleite Griechenlands ist jedem Anleger klar, dass auch Staatsanleihen nicht grundsätzlich sicher sind. Was also tun, wenn kurz- bis mittelfristig Geld angelegt werden soll? Wo gibt es eine vernünftige Verzinsung zu einem angemessenen Risiko? mehr

  • Geldentwertung: So wappnen Sie sich dagegen

    [] Die nationalen Notenbanken haben die Notenpressen angeworfen, um ihre Schulden begleichen zu können. Seither droht eine schleichende Geldentwertung. Schutz vor Inflation bieten Immobilien, Rohstoffe und Aktien. mehr

  • Schuldenkrise: Differenziertes Investieren in die Eurozone mit neuen Renten-ETFs

    [] Obwohl die Renditen von Staatsanleihen immer noch im Keller sind und ihr Ruf als Hort der Sicherheit gelitten hat - Stichwort Griechenland-Krise -, erfreuen sich staatliche Bonds unter Anlegern nach wie vor höchster Beliebtheit. Anscheinend misstrauen zahlreiche Investoren der weiteren Entwicklung an den Aktienmärkten. Statt sich mit den Risiken der Anlage in Aktien auseinanderzusetzen, bevorzugen sie Gläubigerpapiere mit festen Zins- und Tilgungszahlungen. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.