Goldpreis steigt

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Seit Jahresbeginn ist der Goldpreis um mehr als 7 % gestiegen. Viele Anleger fragen sich, ob es weiter nach oben gehen wird.

Der Blick auf die längerfristige Entwicklung zeigt: Seinen bisherigen Höchstwert erreichte der Goldpreis im Jahr 2012 mit im Jahresdurchschnitt knapp 1.300 € für eine Unze Feingold (31,1 Gramm).

In den beiden Jahren danach ging es wieder bergab, und zwar auf einen Durchschnittpreis von 953 € im Jahr 2014.

Im Jahr 2015 war Gold mit 1.045 € im Jahresdurchschnitt rund dreimal so teuer wie zehn Jahre zuvor. Von 2003 (321 €) verdreifachte sich der Unzenpreis auf 1.298 € (plus 977 € = plus 304,4 %)

Gold gilt als krisenfestes Investment, weil es von vielen Anlegern als Inflationsschutz angesehen wird. Zugleich unterliegt Gold großen Preisschwankungen, wie die Entwicklung der vergangenen Jahre gezeigt hat.

Eine Prognose über die weitere Entwicklung bleibt schwierig: Unsicherheiten in der Weltwirtschaft und politische Krisen treiben den Goldpreis aber erfahrungsgemäß nach oben.

Anleger sollten bedenken, dass Gold keine regelmäßigen Erträge bringt, eine Rendite also nur aus dem steigenden Goldpreis erzielt werden kann.

Der Goldanteil an einem ausgewogenen Depot sollte in der Regel 5 % bis 10 % nicht übersteigen. Weitere wertvolle Expertentipps lesen Sie in unserem Dossier Anlagen in Gold und Silber: Schutz vor Inflation und Währungskrisen.

Jahr

Preis in Euro
pro Unze

Veränderung
in Euro

Veränderung
in Prozent

2002

328

2003

321

-7

-2,1

2004

329

+8

+2,5

2005

359

+30

+9,1

2006

481

+122

+34,0

2007

507

+26

+5,4

2008

593

+84

+16,6

2009

697

+104

+17,5

2010

926

+229

+32,6

2011

1.130

+204

+22,0

2012

1.298

+168

+14,9

2013

1.063

-235

-18,1

2014

953

-110

-10,3

2015

1.045

+92

+9,7

2016

1.119

+75

+7,2

Die Tabelle zeigt die Jahresdurchschnittspreise für eine Unze Feingold von 2002 bis 2015 und den Höchststand von 2016.

Quellen: Bankenverband, Deutsche Bundesbank, eigene Berechnungen

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