Investieren in den amerikanischen Leitindex jetzt ohne Währungsrisiken möglich

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Wer in der Vergangenheit in den amerikanischen Aktienmarkt investieren wollte, musste immer die Wechselkurskapriolen des US-Dollars gegenüber dem Euro in seiner Kalkulation berücksichtigen. Denn verliert der US-Dollar gegenüber dem Euro an Wert, so leidet durch die entstandenen Wechselkursverluste auch das Engagement in amerikanischen Aktien. Im umgekehrten Fall sorgen Wechselkursgewinne des US-Dollar gegenüber dem Euro für ein Zubrot bei der Wertentwicklung.

Seit Kurzem können die Anleger nun endlich ohne das Risiko von Währungsschwankungen in den US-amerikanischen Aktienmarkt investieren. Möglich macht das ein von der Deutschen-Bank-Tochter db x-trackers emittierter Exchange Traded Fund (ETF) auf den S&P 500. Der db x-trackers S&P-500-(EUR)-ETF (WKN: DBX0F4) bildet die Wertentwicklung des S&P 500-Index inklusive einer Währungsabsicherung gegenüber dem US-Dollar ab. Die jährlichen Verwaltungsgebühren betragen moderate 0,30 Prozent.

Der S&P 500 (Standard&Poor's 500) ist ein Aktienindex, der die Aktien von 500 der größten, börsennotierten US-amerikanischen Unternehmen umfasst. Der S&P 500 ist nach der Marktkapitalisierung gewichtet und gehört zu den meistbeachteten Aktienindizes der Welt. 1923 erschien bei Standard Statistics wöchentlich ein Index mit 233 Aktienwerten. In den folgenden Jahren wurde dieser ständig erweitert. Im Jahr des Zusammenschlusses von Standard Statistics und Poor's Publishing 1941 umfasste der Index 416 Unternehmen. Der erste täglich veröffentlichte Index erschien 1926 mit 90 Aktienwerten. Am 4.3.1957 begründete Standard&Poor's den S&P 500 und berechnete diesen bis zum Jahr 1928 (tägliche Kurse), bis 1918 (wöchentliche Kurse) sowie bis 1800 (monatliche Kurse) zurück.

Als Indexbasis dienen 500 ausgewählte Kursnotierungen von Aktiengesellschaften, die an der New York Stock Exchange (NYSE), der NYSE Amex (früher American Stock Exchange) und der NASDAQ gehandelt werden. Der S&P 500 spiegelt deren Wertentwicklung wider und gilt daher als Indikator für die Entwicklung des gesamten US-amerikanischen Aktienmarkts. Er ist im Vergleich zum Dow Jones Industrial Average der modernere Index und repräsentiert rund 75 Prozent der US-amerikanischen Börsenkapitalisierung.

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