DAX-RADA-Strategie: Seit Jahren besser als der DAX

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Besser als auf die Ergebnisse aus einem Backtesting zu vertrauen ist es, auf Zertifikate zu setzen, die mit der zugrunde liegenden Anlagestrategie schon seit Jahren erfolgreich auf dem Markt sind. Hierzu gehören die Zertifikate der Schweizer Großbank UBS auf die sog. RADA-Strategie.

Mit Backtesting (Rückrechnungen) in die Vergangenheit wird die Überlegenheit einer Investment-Strategie gegenüber der Investition in einen Standardindex, wie z.B. dem DAX, dargestellt. Bei kreativer Auswahl der historischen Zeiträume ist es meist nicht schwer, dass die eigene Anlagestrategie als Sieger aus dem Vergleichsrennen hervorgeht. Doch selbst wenn bei objektiver Rückschau die gewählte Anlagestrategie besser als der Vergleichsindex ist, bleibt das Risiko, dass sich die Strategie künftig nicht bewährt.

Dagegen hat sich die RADA-Strategie auf den DAX und den EuroStoxx50 seit Emission der Produkte von UBS im September 2007 für den Anleger bewährt. Seitdem hätten die Anleger z.B. mit dem Rada-Strategie-Zertifikat auf den DAX sechsmal mehr verdient als mit einem Investment in den DAX mittels Exchange Traded Funds oder klassischem Index-Zertifikat. Und das bei einer geringeren Schwankungsbreite (Volatilität) deutlich nervenschonender als bei einem direkten DAX-Engagement.

So funktioniert die RADA-Strategie

Der Gewinn liegt im Nichtverlieren – so lässt sich vereinfacht das Erfolgsgeheimnis der RADA-Strategie der UBS zusammenfassen. RADA ist die Abkürzung für Risk-Adjusted Dynamic Alpha. Ins Deutsche übersetzt bedeutet das, durch Risikooptimierung einen Mehrwert am Aktienmarkt zu erzielen.

Die Anlagestrategie orientiert sich am sog. RADA-Indikator, der von der Research-Abteilung der Eidgenossen entwickelt wurde. Der Faktor misst die Stimmung der Marktteilnehmer, ihre aktuelle Risikoeinstellung sowie die Aktienpositionierung. Mehrere Messgrößen fließen in den Indikator ein. Dazu zählen z.B. die Volatilität am Aktienmarkt, die Risikoprämie von Firmenanleihen, Schwankungen der wichtigsten Währungen, das Ausmaß der Positionierung von Anlegern in Schwellenländern und in spekulativen Branchen wie Rohstoffen oder Internet, das Momentum und die Performance zyklischer Aktien verglichen mit defensiven Titeln. Die Faktoren werden entsprechend ihrer Korrelation zu Aktien gewichtet.

Die dem Zertifikat zugrunde liegende UBS RADA-Strategie bewirkt, dass der Inhaber des Zertifikates – je nach Indikatorenstand – über eine Long-, eine Short- oder eine Barposition auf den DAX-Index verfügt:

  • Im Falle der Long-Position wird der Basiswert gekauft (auf steigende Kurse setzen).

  • Bei der Short-Position wird der Basiswert verkauft (auf sinkende Kurse setzen).

  • Steht der Indikator auf bar, so wird das Kapital am Geldmarkt geparkt.

Wenn sich der Indikator auf moderat hohem Niveau befindet, wird eine Long-Position eingegangen, da in diesem Fall von einem Bullenmarkt und somit steigenden Kursen ausgegangen werden kann. Bei sehr hohen und sehr tiefen Indikatorständen wird wegen des möglichen Rückschlagpotenzials oder der anhaltenden Unsicherheit in den Geldmarkt investiert. Befindet sich der Indikator hingegen auf niedrigem Niveau, dann wird das als eine für einen Bärenmarkt typische Risikoaversion interpretiert, was zur Bildung einer Short-Position führt. Das Erfolgsrezept von RADA sind aber nicht Leerverkäufe, sondern die Vermeidung großer Kursverluste durch rechtzeitiges Umschichten in den Geldmarkt. So stieg das System z.B. schon kurz vor der Lehman-Pleite aus DAX und EuroStoxx50 aus und schichtete in den Geldmarkt um.

Das RADA-Strategie-Zertifikat auf den EuroStoxx50 (WKN: UB0C7T) und das RADA-Strategie-Zertifikat auf den DAX (WKN: UB0C7S) werden an den Börsen in Frankfurt und Stuttgart gehandelt. Der Spread (Differenz zwischen An- und Verkaufskurs) beträgt rund 0,5 %. Die jährlichen Managementgebühren betragen 1 %.

Einen Überblick sowohl über die Performance der RADA-Zertifikate als auch über die aktuell angewandte Strategie erhalten Sie im Internet auf den Seiten der UBS unter keyinvest-de.ubs.com/seite?pageid= 35.

Quelle: "Der GeldBerater", Juni 2014

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