Auf dem Holzweg zur Rendite: Strategie-Zertifikat auf die Entwicklung der Holzbranche

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Die Rohstoffe der Welt nehmen ab - bei gleichzeitig steigender Nachfrage. Folglich steigen ihre Preise. Vorausschauende Anleger wissen das für sich zu nutzen.

Wald- und forstwirtschaftliche Unternehmen wurden lange Zeit von Anlegern vernachlässigt. Doch mit dem Aufschwung an den Rohstoffmärkten in den vergangenen Jahren rückt auch der Rohstoff Holz wieder verstärkt in den Blickpunkt der Investoren. Holz wird als Brenn- oder Werkstoff verwendet, als Zellstoff, aus dem wiederum Papier hergestellt wird, und als Rohstoff für chemische Prozesse. Die Nachfrage nach Holzprodukten wird mit dem wirtschaftlichen Aufschwung von China oder Indien - ähnlich wie bei anderen Rohstoffen auch - in Zukunft wachsen. Bis 2015 dürfte allein die Papiernachfrage um 30 Prozent auf 440 Mio. Tonnen weltweit steigen, schätzen Experten.

Zahlreiche Unternehmen sind in der Kultivierung von Waldbeständen, in Anbau, Ernte und Handel mit Nutzholz sowie im Erwerb eigener Waldbestände tätig. Viele davon sind an einer Börse notiert und zahlen ansprechende Dividenden. Die Kursentwicklung der Aktien dieser Unternehmen scheint in eher geringem Ausmaß der Entwicklung der breiten Aktienindizes zu entsprechen (Korrelation). Ein Zeichen für ein Geschäftsfeld mit stetigem Wachstum.

Das Holz-Strategie-Zertifikat von HSBC Trinkaus & Burkart

Das Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkart bietet ein Strategie-Zertifikat an, mit dem Anleger möglichst unkompliziert an der Entwicklung der Holzbranche teilhaben können. Das Holz-Strategie-Zertifikat (WKN TB0KWA) fasst in einem Korb insgesamt elf Aktien von Unternehmen der Holzbranche aus den USA, Kanada, Brasilien, Australien und Schweden zusammen. Die Korbzusammenstellung wird jährlich überprüft und angepasst. Aus strategischen Gründen sieht die Emittentin bei dem Zertifikat eine Barreserve von bis zu 20 Prozent vor, um auf mögliche politische Krisen in einem der für das Holz-Zertifikat relevanten Region reagieren zu können.

Kosten und Börsenhandel

Für das aktive Management des Aktienkorbes berechnet die Emissionsbank eine Gebühr von 0,8 Prozent im Jahr. Die Dividendenzahlungen der im Aktienkorb enthaltenen Papiere werden zu 70 Prozent dem Zertifikat zugeschlagen und erhöhen damit den Kurswert. Die restlichen 30 Prozent der Dividende fließen in die Taschen der Bank. Das Zertifikat ist nicht währungsgesichert, hat keine Laufzeitbegrenzung ("Open End") und wird an den Börsen in Frankfurt und Stuttgart börsentäglich gehandelt. Beim Kauf fällt ein "Spread" (Differenz zwischen An- und Verkaufskurs) von einem Prozent an.

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