Umweltprämie nur bei amtlicher Verschrottung

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Wer beim Kauf eines Neuwagens die sogenannte Abwrackprämie, offiziell "Umweltprämie", von 2.500 Euro kassieren will, sollte sein altes Fahrzeug nicht dem erstbesten Schrotthändler überlassen. Dann wird die Prämie unter Umständen nicht gezahlt.

Anspruch auf die Prämie haben Käufer eines Neu oder Jahreswagens, die dafür ein mindestens neun Jahres altes Fahrzeug, das ein Jahr oder länger auf ihren Namen zugelassen sein muss, verschrotten lassen. Der Antragsteller muss durch Vorlage einer Bescheinigung nachweisen, dass sein Altfahrzeug durch einen anerkannten Demontagebetrieb einer Schredderanlage zugeführt wurde.

Um als Demontagebetrieb anerkannt zu werden, muss ein Verwerter bestimmte Auflagen erfüllen. Das gilt auch für Autohäuser und Werkstätten, die als Annahmestelle für Altfahrzeuge fungieren. Solche Betriebe sind in manchen Bundesländern dünn gesät. In Schleswig-Holstein gibt es z. B. gerade mal 51 anerkannte Verwerter und Annahmestellen, im Saarland sogar nur 11. Wer zu den anerkannten Betrieben gehört, kann auf den Internetseiten der Gemeinsamen Stelle Altfahrzeuge (Gesa) nachgelesen werden: www.altfahrzeugstelle.de. Dort steht eine Liste der Firmen kostenlos zum Download bereit.

Weitere Informationen sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu erhalten: www.bafa.de. Dort steht der Antrag auf Umweltprämie zum Download zur Verfügung. Die BAFA-Telefonhotline ist unter 030 / 34 64 65 470 zu erreichen.

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