Den Gründungszuschuss gibt es auch noch für 63-Jährige

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Nicht nur die Pflichten sind für jüngere und ältere Arbeitslose gleich, sondern auch die Rechte. Zu den wichtigen Ansprüchen gehört beispielsweise derjenige auf einen Gründungszuschuss.

Seit August 2006 gelten für die Förderung von arbeitslosen Existenzgründern neue Regeln. Diese sind besonders für Arbeitslose mit hohem Anspruch auf Arbeitslosengeld I vorteilhaft. Interessant sind sie damit besonders für ältere Arbeitslose, die zuletzt häufig höhere Einkünfte hatten.

Wer vor der Arbeitslosigkeit monatliche Bruttoeinkünfte in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze (ABL: 5.300 Euro) hatte, kann maximal einen Gründungszuschuss in Höhe von monatlich 2.466,30 Euro erhalten. Dieser Wert gilt für Arbeitslose aus den alten Bundesländern mit Steuerklasse III, die ein Kind haben, für das sie Kindergeld erhalten.

Der maximale Förderbetrag setzt sich folgendermaßen zusammen: 2.166,30 Euro ALG I können die Betroffenen monatlich als ALG I und als Gründungszuschuss erhalten (für maximal neun Monate). Hinzu kommt bis zu 15 Monate lang eine Pauschale für die soziale Absicherung in Höhe von 300 Euro im Monat.

Geldtipp
Wer den Gründungszuschuss erhält, ist in der Rentenversicherung in der Regel nicht versicherungspflichtig. Sie können sich allerdings freiwillig rentenversichern. Lassen Sie sich bei der Rentenversicherung beraten, ob das in Ihrem Fall sinnvoll ist.

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