Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter: Vermögensfreibeträge deutlich erhöht

Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter: Vermögensfreibeträge deutlich erhöht

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Wer Sozialhilfe oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung bezieht, darf jetzt etwas höhere Rücklagen haben.

Statt dem bisherigen Vermögensschonbetrag von 1.600,00 € bzw. 2.600,00 € dürfen Volljährige seit April 2017 5.000,00 € als kleinere Barbeträge oder sonstige Geldwerte haben, ohne befürchten zu müssen, dass ihnen die Sozialhilfe gekürzt oder gestrichen wird. Für Ehepaare gilt damit ein Vermögensfreibetrag in Höhe von 10.000,00 €. Für Kinder, die von den Sozialhilfebeziehern überwiegend unterhalten werden, gilt ein Vermögensfreibetrag von 500,00 € (bisher: 260,00 €). Geregelt ist dies im neuen § 1 der Verordnung zur Durchführung des § 90 Abs. 2 Nr. 9 SGB XII.

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Keine Änderung beim Arbeitslosengeld II

Beim Arbeitslosengeld II gelten weiterhin die vielfach höheren Freibeträge (mindestens 150,00 € pro Lebensjahr). Für Vermögen, das für die Alterssicherung gedacht ist, gibt es noch deutlich höhere Freibeträge.

Für Ältere, die vor der Rente Hartz IV bezogen haben, gilt nach wie vor: Soweit sie Beträge zurückgelegt haben, die über die bei der Sozialhilfe/Grundsicherung im Alter geltenden Freibeträge hinausgehen, muss dieses Geld zunächst aufgebraucht werden, bevor Anspruch auf Grundsicherung besteht.

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