Aufstocker werden nicht unbedingt zwangsverrentet

 - 

Für Langzeitarbeitslose besteht zwar grundsätzlich die Pflicht, eine vorgezogene Altersrente mit Abschlägen in Anspruch zu nehmen, sofern bestimmte Voraussetzungen vorliegen, wie etwa die Vollendung des 63. Lebensjahrs. Doch sie müssen es nicht tun, wenn das unbillig wäre.

Das hat die Bundesregierung kürzlich klargestellt.

Für Betroffene: Das ist der Fall bei sog. Aufstockern (= Erwerbstätigen, die neben einem gering bezahlten Job auch noch Arbeitslosengeld II bekommen), wenn die Betroffenen in nächster Zeit (drei Monate) eine abschlagsfreie Rente beziehen können oder glaubhaft darlegen können, dass sie demnächst eine umfangreichere Erwerbstätigkeit aufnehmen.

Mit diesen Ausnahmen wird sichergestellt, dass Erwerbstätige nicht vorzeitig aus dem Arbeitsmarkt herausgedrängt werden.

Quelle: "Der GeldBerater", August 2014

Aktuelle Anlage-Empfehlungen finden Sie monatlich in den "Geldtipps konkret!".

Weitere News zum Thema

  • Wenn Arbeitslose umziehen: Postnachsendeantrag reicht nicht

    [] Für Bezieher der Versicherungsleistung Arbeitslosengeld I – genauso wie für Bezieher von Arbeitslosengeld II – gilt: Bei einem Umzug muss der Arbeitsagentur bzw. dem Jobcenter die neue Adresse umgehend mitgeteilt werden. Andernfalls entfällt der Leistungsanspruch – jedenfalls bis die neue Adresse mitgeteilt ist. mehr

  • Jobkündigung wegen Kollegenbeleidigung

    [] (verpd) Wer Kollegen beleidigt oder sie grundlos einer Straftat beschuldigt, darf auch ohne vorherige Abmahnung fristlos entlassen werden. Das gilt selbst nach einer jahrzehntelangen Betriebszugehörigkeit, so das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz in einem Urteil (Az.: 4 Sa 245/13). mehr

  • Arbeitslosengeld Q: Hoffnung für Ältere

    [] Kanzlerkandidat Martin Schulz und Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (beide SPD) stellen ihr Konzept zur Verlängerung des Arbeitslosengelds vor. Ältere Arbeitslose, die eine Maßnahme zur beruflichen Qualifikation absolvieren, können bis zu vier Jahre Arbeitslosengeld I beziehen. mehr

  • Jobcenter und Arbeitsagenturen übernehmen Bewerbungskosten

    [] Sogenannte Eingliederungsvereinbarungen schließen die Arbeitsagenturen und die Jobcenter mit den Beziehern von Arbeitslosengeld I oder II, Letzteres besser bekannt als Hartz IV. In den Vereinbarungen werden die Pflichten der Leistungsempfänger festgehalten, sowie – zumindest ist dies vom Gesetzgeber so angedacht – die Hilfen bzw. Aktivitäten, die die Ämter ergreifen, um die Betroffenen in Lohn und Brot zu bringen. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.