Aufstocker werden nicht unbedingt zwangsverrentet

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Für Langzeitarbeitslose besteht zwar grundsätzlich die Pflicht, eine vorgezogene Altersrente mit Abschlägen in Anspruch zu nehmen, sofern bestimmte Voraussetzungen vorliegen, wie etwa die Vollendung des 63. Lebensjahrs. Doch sie müssen es nicht tun, wenn das unbillig wäre.

Das hat die Bundesregierung kürzlich klargestellt.

Für Betroffene: Das ist der Fall bei sog. Aufstockern (= Erwerbstätigen, die neben einem gering bezahlten Job auch noch Arbeitslosengeld II bekommen), wenn die Betroffenen in nächster Zeit (drei Monate) eine abschlagsfreie Rente beziehen können oder glaubhaft darlegen können, dass sie demnächst eine umfangreichere Erwerbstätigkeit aufnehmen.

Mit diesen Ausnahmen wird sichergestellt, dass Erwerbstätige nicht vorzeitig aus dem Arbeitsmarkt herausgedrängt werden.

Quelle: "Der GeldBerater", August 2014

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