Wohnimmobilie: Inflationssichere Investition

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Die Situation scheint zurzeit günstig für künftige Immobilienbesitzer zu sein: Die Zinsen für Hypothekendarlehen befinden sich auf historischen Tiefstständen und ein künftiger Anstieg der Inflationsraten würde bei gleichzeitig steigenden Einkommen die relative Zinsbelastung abmildern.

Das Vertrauen der Anleger in die Finanzmärkte ist grundlegend erschüttert. Die Investoren wissen derzeit nicht, auf welche Anlageklassen sie setzen sollen. "Streuen" hilft da auch nicht viel, wenn Aktien und Fonds zu riskant und Zinsanlagen zunehmend renditeschwach erscheinen.

Zudem fürchten insbesondere viele ältere Anleger ein Wiederaufleben von Inflation oder gar "Hyperinflation" und malen angesichts der rapide steigenden Staatsverschuldung das Horrorszenario einer drohenden Währungsreform an die Wand.

In dieser Lage trifft die soeben veröffentlichte Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft die Stimmungslage vieler Privatinvestoren. Die Studie stellt fest, dass Immobilien einen ausgezeichneten Inflationsschutz darstellen.

In Deutschland erzielten Investitionen in Wohngebäude zwischen 1998 und 2007 eine Rendite von 48 Prozent, im Jahresdurchschnitt also fast 5 Prozent. Im gleichen Zeitraum stiegen die Verbraucherpreise lediglich um 13 Prozent. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Je höher die Preissteigerung eines Jahres lag, umso steiler kletterten die Renditen von Immobilien.

Geldtipp
Angesichts der schlechten konjunkturellen Aussichten für die kommenden Jahre sind Wohnimmobilien gegenüber Bürogebäuden vorzuziehen, weil bei diesen mit einer Erhöhung der Leerstände zu rechnen ist.

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