Was den Bürgern der Generation Mitte wichtig ist

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(verpd) Es gibt im Leben diverse Risiken, die einen schnell in finanzielle Schwierigkeiten bringen können. Eine aktuelle Studie des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hat ermittelt, welche Gefahren und Ereignisse die Bürger mittleren Alters hierzulande am meisten abgesichert haben möchten. Viele legen Wert auf eine gute Altersabsicherung. Eine gute Absicherung im Krankheitsfall ist für die meisten sogar noch wichtiger.

76 Prozent der Bürger mittleren Alters bezeichnen ihre persönliche Lebensqualität in Deutschland aktuell als gut bis sehr gut. Das ergab eine Umfrage unter 1.020 Personen im Alter zwischen 30 und 59 Jahren des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD), die im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) vor Kurzem durchgeführt wurde. Der Wohlstand einer Nation bemisst sich nach Aussagen der breiten Mehrheit, nämlich 84 Prozent, nicht nur nach dem Bruttosozialprodukt.

Die wichtigsten Kriterien, die den nationalen Wohlstand auszeichnen, sind nach Ansicht der meisten Befragten mit je 71 Prozent der Angaben der Lebensstandard der Bürger im Alter und die Qualität des Bildungssystems. 70 Prozent sehen die Höhe der Arbeitslosigkeit, 68 Prozent die Qualität der Gesundheitsversorgung und 67 Prozent die Höhe der Unterschiede zwischen Arm und Reich als wichtigste Indikatoren an. Ein Ziel der Studie war es auch festzustellen, wie hoch das Sicherheitsbedürfnis der „Generation Mitte“ bezüglich möglicher Lebensrisiken ist.

Das Sicherheitsbedürfnis der mittleren Generation

Der überwiegenden Mehrheit, nämlich 89,7 Prozent der Befragten, ist eine gute Absicherung und ärztliche Versorgung im Krankheitsfall am wichtigsten. Gleich danach liegt mit einem Anteil von 81,4 Prozent der Wunsch nach einer guten Absicherung für das Alter.

73,0 Prozent legen einen hohen Wert auf ein sicheres und verlässliches familiäres Umfeld, 72,7 Prozent auf eine gute Absicherung bei einer möglichen Pflegebedürftigkeit und 72,3 Prozent auf eine sichere berufliche Zukunft ihrer Kinder.

Für jeweils rund 70 Prozent sind ein sicherer Arbeitsplatz, eine Rechtssicherheit und die Absicherung vor einem sozialen Abstieg wichtig. Etwa 67 Prozent wünschen sich im Falle einer Arbeitslosigkeit und mehr als 66 Prozent bei einer eintretenden Berufsunfähigkeit finanziell gut abgesichert zu sein.

Sozialversicherungen sichern nicht alles ab

Zahlreiche Wünsche, wie die finanzielle Absicherung im Alter, im Pflegefall oder bei einer eintretenden Berufsunfähigkeit, können mit den aktuell bestehenden Sozialversicherungen wie der gesetzlichen Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung nur teilweise oder gar nicht erfüllt werden.

So beträgt heute das aktuelle Rentenniveau – also die Netto-Altersrente im Verhältnis zum durchschnittlichen Nettogehalt eines gesetzlich Rentenversicherten – nur rund 47,4 Prozent, und wird nach Angaben der Bundesregierung noch weiter sinken. Damit können in vielen Fällen die heutigen Erwerbstätigen ihren bisherigen Lebensstandard im Rentenalter nicht mehr halten.

Die soziale Pflegeversicherung ist eine Teilleistungs-Versicherung, da sie bei Weitem nicht alle Kosten, die im Falle einer Pflegebedürftigkeit anfallen, übernimmt. Für die übrigen Kosten müssen der Pflegebedürftige selbst und unter Umständen auch seine nahen Angehörigen aufkommen.

Bestmögliche Absicherung von Lebensrisiken

Auch wenn es darum geht, im Krankheitsfall eine optimale ärztliche Versorgung zu erhalten und zwar unabhängig von den Leistungen, die die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt, bietet die private Versicherungswirtschaft diverse Lösungen beispielsweise in Form von privaten Kranken(zusatz)-Versicherungen an.

Auch um ein Finanzpolster für die Ausbildung der Kinder anzusparen, gibt es entsprechende Versicherungspolicen. Ebenso wenn man sich wünscht, dass man ohne Kostenrisiko sein Recht notfalls per Anwalt und vor Gericht durchsetzen kann.

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