Vom Raucher zum Nichtraucher

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(verpd) Rauchen ist die Ursache für zahlreiche schwere und lebensverkürzende Krankheiten. Abgesehen davon zahlen Raucher im Laufe ihres Lebens für ihre ungesunde Angewohnheit in der Regel auch noch ein kleines Vermögen. Diverse Onlineportale zeigen, wie es mit der Raucherentwöhnung klappen kann.

Nach Angaben der Drogenbeauftragten der Bundesregierung stirbt mehr als die Hälfte aller regelmäßigen Raucher vorzeitig – starke Raucher haben sogar eine über zehn Jahre kürzere Lebenserwartung als Nichtraucher. Pro Jahr sterben rund 110.000 Menschen an den direkten Folgen des Rauchens. Außerdem verlieren rund 3.300 Personen durch Passivrauchen jährlich ihr Leben.

Das Risiko, an einem Atemwegs-, Herzkreislauf- und Krebsleiden zu erkranken, ist laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für Raucher signifikant höher als für Nichtraucher. Ein Drittel aller Herzinfarkte und 25 bis 30 Prozent aller Krebstodesfälle sind auf das Rauchen zurückzuführen. Schätzungen zufolge erkrankt zudem jeder fünfte Raucher an der Atemwegserkrankung COPD. Außerdem ist Rauchen teuer. Rund 1.900 € im Jahr gibt ein Raucher für Zigaretten aus, wenn er circa 20 Zigaretten am Tag raucht.

Rauchstopp führt schnell zu gesundheitlichen Verbesserungen

Dies sind nur einige Gründe, warum es sich lohnt, gar nicht mit dem Rauchen anzufangen oder als Raucher umgehend mit dem Rauchen aufzuhören. Schon wenige Wochen nach einer Rauchentwöhnung reduzieren sich die Krankheitsrisiken und es sind in der Regel spürbare gesundheitliche Verbesserungen, beispielsweise beim Treppensteigen, festzustellen.

Das Lungenkrebsrisiko ist zehn Jahre, nachdem man mit dem Rauchen aufgehört hat, um die Hälfte kleiner als bei einem Raucher. Nach 15 Jahren Rauchentwöhnung ist das Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen, gleich der eines Nichtrauchers.

Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, findet unter anderem bei Ärzten, Krankenkassen und privaten Krankenversicherern sowie bei diversen unterschiedlichen Anbietern Beratungsangebote und Entwöhnungshilfen.

Von Gruppenkursen ...

Auch das BZgA hat zusammen mit dem Institut für Therapieforschung München das Gruppenangebot „Rauchfrei-Programm“ entwickelt, das auf den Prinzipien der kognitiven Verhaltenstherapie basiert.

Laut BZgA haben Untersuchungen gezeigt, dass eine Teilnahme an diesem Gruppenprogramm die Chancen auf einen erfolgreichen Rauchstopp erhöht. Der Kurs wird bundesweit unter anderem von verschiedenen Ärzten, Psychologen, Kliniken und anderen zertifizierten Kursleitern angeboten.

Die Kosten für den Kurs setzt der jeweilige Trainer fest. Unter Umständen wird ein Teil der Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen oder privaten Krankenversicherungen erstattet. Ortsnahe Kurse können unter www.rauchfrei-programm.de gesucht werden.

... bis hin zum Onlineprogramm

Das BZgA bietet aber auch einen kostenlosen internetbasierten Raucherentwöhnungs-Kurs mit täglichen Tipps und Empfehlungen an. Das rauchfrei Online-Ausstiegsprogramm ist für den Zeitraum von mindestens 21 Tagen angelegt. Weitere Details unter www.rauchfrei-info.de.

Mehr Wissenswertes sowie Hilfen zum Thema Rauchentwöhnung gibt es online bei der BZgA unter www.rauchfrei-info.de sowie unter der kostenpflichtigen Hotline 01805 313131(14 Cent pro Minute aus dem Festnetz, Mobilfunkpreis maximal 42 Cent pro Minute). Die kostenlos herunterladbare Broschüre „Ja ich will aufhören“ der BZgA enthält ebenfalls Tipps, wie Raucher sich von ihrer Sucht befreien können.

Weitere Programme und Kurse, um das Rauchen aufzuhören, können unter www.anbieter-raucherberatung.de, einer Onlinedatenbank, die vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der BZgA zur Verfügung gestellt wird, gesucht werden.

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