So viel kostet ein Mini-Jobber im Privathaushalt pro Monat

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Sie haben in Ihrem Privat-Haushalt (nicht: Betrieb!) einen Mini-Jobber eingestellt und möchten wissen, wie hoch die Pauschalabgaben für diese geringfügige Beschäftigung sind? Unser Excel-Rechner hilft Ihnen: Sie geben nur den Monatslohn des Mini-Jobbers ein, den Rest berechnen wir!

Bei einem Mini-Job im Privathaushalt sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen noch günstiger als bei einem Mini-Job im Betrieb. Der Gesetzgeber wollte damit einen Anreiz geben zur Legalisierung der massenhaft ausgeübten Schwarzarbeit durch Haushaltshilfen.

Für die von einem Privathaushalt angestellte Haushaltshilfe selbst gibt es keinen Unterschied zu einem "normalen" Mini-Job, bei dem ein Unternehmer der Arbeitgeber ist. Denn es gelten die gleichen Regeln für die Besteuerung. Dafür steht also wahlweise die Pauschalbesteuerung oder die Abrechnung nach Lohnsteuerkarte zur Verfügung. Der Arbeitnehmer hat keine Abzüge für Sozialabgaben. Der regelmäßige monatliche Arbeitslohn darf nicht über 400 Euro liegen. Bei mehreren Mini-Jobs parallel darf die Summe des monatlichen Arbeitslohns nicht über 400 Euro betragen. Ein Mini-Job im Privathaushalt wird mit einem daneben ausgeübten Mini-Job in einem Betrieb zusammengerechnet.

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Für einen Mini-Job im Privathaushalt ist gesetzlich ein eigenes Meldeverfahren vorgeschrieben. Da die Minijob-Zentrale einen Großteil der sonst üblichen Arbeitgeberpflichten übernimmt, wird die bürokratische Verwaltungstätigkeit erleichtert: Bei regelmäßigem Monatslohn brauchen Sie zu Beginn des Beschäftigungsverhältnisses nur den Haushaltsscheck auszufüllen, vom Arbeitnehmer unterschreiben zu lassen und eine Einzugsermächtigung für die Beiträge zu erteilen. Von der sonst üblichen Verpflichtung monatlicher Beitragsnachweisungen sind Sie freigestellt. Bei schwankendem Arbeitslohn gibt es seit 2009 einen vorausgefüllten Haushaltsscheck, der Ihnen die bisher erforderlichen monatlichen Meldungen erspart.

Steuertipp
Die Beschäftigung einer Haushaltshilfe im Privathaushalt ist bereits durch die extrem niedrigen Abgaben begünstigt. Zusätzlich subventioniert der Gesetzgeber Ihre Haushaltshilfe durch die Gewährung einer Steuerermäßigung. Sie dürfen nämlich 20% Ihrer Aufwendungen für die Haushaltshilfe, im Jahr jedoch höchstens 510 Euro, von Ihrer laut Steuerbescheid zu zahlenden Einkommensteuer abziehen (§ 35a EStG).

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