So überstehen Brillen auch heiße Sonnentage unbeschadet

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(verpd) Entspiegelt, kratzfest, schmutzabweisend, UV-Schutz – moderne Brillengläser werden heute mit einer Vielzahl an Funktionen angeboten. Allerdings gibt es nach wie vor einiges, was die Brille schädigen kann. Worauf Brillenträger besonders im Sommer diesbezüglich achten sollten.

Nach Angaben des Kuratoriums Gutes Sehen e.V. (KGS) sollten Brillen bei Sonnenschein oder heißen Außentemperaturen nicht im Auto liegengelassen werden. Denn ein Pkw kann sich im Sommer schnell auf 60 Grad Celsius oder mehr aufheizen. Auch wer seine (Sonnen-)Brille nur kurz hinter der Windschutzscheibe ablegt, muss damit rechnen, dass sie beschädigt wird, da die direkte Sonneneinstrahlung zu schnell hohen Temperaturen direkt hinter der Scheibe und am Armaturenbrett führt.

Extreme Hitze ab 60 Grad Celsius kann nämlich dazu führen, dass die bei Brillen verwendeten Kunststoffgläser oder auch Brillengläser mit einem hohen Kunststoffanteil weich werden und sich verformen. Zudem kann es bei hohen Temperaturen zu einer Ablösung der Farbe auf Brillengläsern und -gestellen kommen, da sich die Farbschicht bei extremer Hitze oftmals anders ausdehnt als das Material der Gläser und der Fassung.

Was Kontaktlinsenträger bei Hitze beachten sollten

Brillenexperten raten außerdem davon ab, mit einer Brille in die Sauna zu gehen und empfehlen hier stattdessen Kontaktlinsen zu verwenden.

Doch auch Kontaktlinsenträger sollten bei Hitze vorsichtig sein. Wird nämlich der Behälter, in dem sich das Pflegemittel für die Kontaktlinsen befindet, einer direkten Sonneneinstrahlung oder aber Temperaturen von über 30 Grad Celsius ausgesetzt, wird es dadurch unbrauchbar. Daher sollte das Pflegemittel bei heißen Temperaturen beispielsweise in einer Kühltasche mitgeführt werden, oder aber man benutzt Tageslinsen.

Mit der Brille zum Strand

Wer seine Brille auch beim Baden und am Strand aufhat, sollte diese nie mit einem Kleidungsstück oder einem Handtuch reinigen. Rückstände von Sonnencreme auf dem Handtuch oder dem Kleidungsstück können nämlich dazu führen, dass Sandpartikel, die entweder auf den Brillengläsern oder auf dem Putzmaterial sind, beim Putzen wie Schleifpapier die Oberfläche des Brillenglases zerkratzen.

Brillenexperten empfehlen stattdessen, die Brille unter einem Wasserhahn vorzureinigen und anschließend mit einem Putztuch aus Mikrofasern zu säubern.

Beim Schwimmen und Tauchen

Wer im Meer- beziehungsweise Salzwasser mit Brille badet, sollte diese regelmäßig gründlich säubern. Denn die Salzkristalle im Wasser können die Brillenglasoberfläche beschädigen. Experten empfehlen, zum Schwimmen oder Tauchen grundsätzlich spezielle Schwimm- und Taucherbrillen, die es auch in individuellen Stärken gibt, zu tragen.

Denn die normale Alltagsbrille kann bei einem starken Wellengang oder beim Untertauchen schnell vom Kopf rutschen. Bei Tauchern kann eine normale Brille unter der Taucherbrille dazu führen, dass die Brillenbügel der Alltagsbrille einen Spalt zwischen Gesicht und Dichtung der Tauchermaske verursachen, durch den Wasser eindringen kann.

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