So lassen sich Ausgabenspitzen vermeiden

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(verpd) Wurden für bestehende Versicherungspolicen keine Ratenzahlungen vereinbart, können die Jahresprämien mehrere Policen im gleichen Monat zur Zahlung anstehen. Es gibt jedoch eine Möglichkeit der Beitragsaufteilung, um eine solche zeitlich punktuelle Kostenbelastung zu vermeiden, ohne dass dafür ein Ratenzuschlag anfällt.

Normalerweise sind Versicherungsprämien jährlich im Voraus zu bezahlen. Wer eine Aufteilung der Prämie in monatliche, viertel- oder halbjährliche Raten wünscht und dies mit dem Versicherer vereinbart, muss in der Regel dafür einen Ratenzahlungszuschlag hinnehmen.

Der Zuschlag berechnet sich dabei aus dem vollen Jahresbetrag, gestundet wird immer nur ein Teil der Prämie. Deswegen beträgt beispielsweise der bei einer vierteljährlichen Zahlungsweise verlangte Ratenzahlungszuschlag von fünf Prozent stattliche 13 Prozent Effektivzins auf das ganze Jahr gerechnet.

Auf die Hauptfälligkeiten kommt es an

Wer Ausgabenspitzen vermeiden möchte, ohne Ratenzuschläge hinzunehmen, muss nur die Hauptfälligkeiten der verschiedenen Policen ungefähr gleichmäßig auf das ganze Jahr verteilen. Dadurch könnten zum Beispiel die Autoversicherung im Januar, die Rechtsschutzversicherung im Februar, die Hausratversicherung im März, die private Krankenversicherung im Mai, die Unfallversicherung im Juli und die Lebensversicherung im September fällig werden.

Die meisten Versicherer richten sich bei der Festlegung der Hauptfälligkeit nach den Wünschen ihrer Kunden und erlauben auch eine nachträgliche Änderung. Einzige Ausnahme: Bei der Kfz-Versicherung gilt in der Regel als Hauptfälligkeit der 1. Januar eines Jahres. Dies kann zum Wohle des Kunden meist nicht geändert werden, denn ein im Kalenderjahr verbesserter Schadenfreiheitsrabatt gilt erst ab der ersten Beitragsfälligkeit des nächsten Jahres.

Der früheste Zeitpunkt, an dem sich die Kfz-Prämie aufgrund eines unfallfreien Jahres reduziert, ist demnach der 1. Januar des nächsten Jahres. Wer andere unregelmäßige Ausgaben hat, wie beispielsweise vierteljährliche Hypothekenzinsen, kann diese in die Planung der Kostenaufteilung mit einbeziehen. So wird auf das ganze Jahr gesehen eine entlastende Ausgabenaufteilung erreicht, ohne dass dafür Zusatzkosten anfallen.

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