So kaufen Sie Medikamente günstig aus dem Internet

 - 

Sparen beginnt beim Einkauf - auch bei Arznei.

Der Apothekenmarkt ist derzeit stark in Bewegung. Zuletzt hatte der Lebensmittelhändler Rewe angekündigt, Medikamente verkaufen zu wollen. Die Drogeriemarktketten DM und Schlecker operieren seit Kurzem als Annahmestellen für ausländische Versandapotheken. Postkunden können in ausgewählten Filialen Medikamente des Apothekendiscounters Easy-Apotheke bestellen. Und noch in diesem Jahr wird der Europäische Gerichtshof vermutlich das Fremdbesitzmonopol kippen. Dieses untersagt Apothekern bislang, mehr als drei Filialen zu eröffnen. Der Bundesgerichtshof hob zudem im Dezember 2007 ein Urteil auf, das den Arzneimittelversand von DocMorris aus den Niederlanden untersagt hatte. Der Fall wurde zur Prüfung von Sicherheitsstandards an das Landgericht Berlin zurückverwiesen.

Bei all den genannten Entwicklungen, Medikamente günstig zu beziehen, kann auch in Zukunft der Gang zu einer nahe gelegenen Apotheke unabdingbar sein. Akute Erkrankungen erfordern häufig einen sofortigen Arzneimittelbezug. In bestimmten Fällen ist es notwendig, sich von einem Apotheker eingehend beraten zu lassen. Sie sollten auch dann keine größeren Anstrengungen auf sich nehmen, wenn der Kauf eines Arzneimittels kostenfrei ist, wie z. B. bei Medikamenten für Kinder.
Zahlen Sie jedoch den vollen Preis für ein Medikament, das beispielsweise frei verkäuflich ist, allein oder leisten Sie hohe Zuzahlungen, sollten Sie die Preise von Medikamenten eingehend überprüfen.

Geldtipp
Die Internetseite www.medpreis.de vergleicht die Preise zu über 300.000 Produkten von mehr als 100 Online-Apotheken. Mit Eingabe des Produktnamens oder der siebenstelligen Pharmazentralnummer (PZN) erhalten Sie eine Liste der Anbieter, die aufsteigend nach dem Preis sortiert ist. Einsparungen von bis zu 70 Prozent sind möglich.

Doch ohne Fleiß, kein Preis. Bei Ihrer Recherche sollten Sie strukturiert vorgehen, um eine hohe Einsparung zu erzielen. Vorteilhaft ist es, wenn Sie mit einer Tabelle arbeiten, in die Sie folgende Informationen aufnehmen:
  • Produktname,
  • Pharmazentralnummer (PZN),
  • Packungsgröße,
  • unverbindliche Preisempfehlung (uvP),
  • Preis der Versandapotheke,
  • Ersparnis (absolut und in Prozent).
Der Preisvergleich erfolgt nur über die PZN eindeutig und schnell. Deswegen sollten Sie bei wiederholten Bestellungen eines bestimmten Medikaments die PZN in Ihre Liste aufnehmen.
Prüfen Sie vor der Bestellung die Versandbedingungen der einzelnen Apotheken genau. Wichtig sind die Angaben zum Versand, z. B. über DHL oder DPD, in zwei bis drei Werktagen. Außerdem sollten Sie die Mindestbestellwerte beachten. Diese liegen in der Regel zwischen 20 und 75 Euro. Rezeptpflichtige Medikamente werden meist kostenlos (unabhängig von einem Mindestbestellwert) versendet.

Die günstigsten Versandapotheken setzen ausschließlich auf den preisgünstigen Verkauf. Werbemittel wie Kugelschreiber oder Taschentücher dürfen Sie hier nicht erwarten. Außerdem verzichten diese Apotheken in der Regel auch auf ein Gutscheinsystem. Bei Gutscheinsystemen müssen Sie beispielsweise Medikamente bewerten (5-Euro-Gutschein gegen eine Bewertung von fünf Medikamenten). Sie dürfen dann aber immer nur einen Gutschein pro Bestellung einlösen. Bei diesen Apotheken sind die Medikamente meist teurer und Sie haben den zusätzlichen Bewertungsaufwand. In der Regel fahren Sie mit der jeweils günstigsten Apotheke, wie im Beispiel oben dargestellt, besser.

Beachten Sie zudem, dass Sie nicht nur Medikamente im klassischen Sinn über Versandapotheken beziehen können. Sie erhalten ebenso Produkte zur Nahrungsergänzung, zur Raucherentwöhnung oder auch zur Körperpflege. Und für Bachblütenfans sei abschließend noch die Internetseite www.florem.com zum günstigen Bezug dieser Blütenessenzen genannt.

Weitere News zum Thema

  • Vorkehrung für den Katastrophenfall

    [] (verpd) Überschwemmung, Erdbeben, Terroranschlag – es gibt zahlreiche Katastrophen, die auf einen Schlag ein alltägliches Leben über mehrere Tage oder Wochen unmöglich machen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zeigt an Hand einer Broschüre und einer Checkliste, wie Bürger für solche Notlagen vorsorgen sollten, zum Beispiel welche Vorräte sinnvoll sind. Zudem wird erklärt, wie sich der Einzelne im Notfall zu verhalten hat. mehr

  • Rechte und Pflichten im Praktikum

    [] (verpd) Ein Praktikum kann bei der Suche nach dem passenden Beruf hilfreich sein. In manchen Schulen und Studiengängen gibt es aber auch Pflichtpraktika, damit Schüler oder Studenten neben der Theorie auch praktische Kenntnisse erwerben. Was Arbeitgeber und angehende Praktikanten über dieses besondere Arbeitsverhältnis wissen sollten, zeigen diverse Broschüren und Webportale von offiziellen Institutionen. mehr

  • Die Steuer bei Erbschaft oder Schenkung

    [] (verpd) Gesetzliche Vorschriften regeln, wann und wie hoch vererbte oder verschenkte Vermögenswerte wie ein Haus, eine Geldsumme oder auch ein Unternehmen vom Erben oder Beschenkten zu versteuern sind. Es gibt aber auch einige Möglichkeiten, wie Erblasser und Schenker die finanzielle Belastung für den Erben oder Beschenkten im Vornherein reduzieren können. mehr

  • Arbeitsstreit wegen eines digitalen Terminkalenders

    [] (verpd) Hat es ein Arbeitgeber versäumt, vor der Einrichtung eines Gruppenkalenders in Microsoft Outlook eine Zustimmung des Betriebsrates einzuholen, so ist er nicht zur Abmahnung eines Beschäftigten berechtigt, wenn dieser die Nutzung des Kalenders verweigert. So eine Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Nürnberg (Az. 7 Sa 441/16). Das heißt aber auch, liegt eine Betriebsratszustimmung vor, kann durchaus eine Abmahnung drohen, wenn man einen digitalen Terminkalender nicht wie vorgeschrieben nutzt. mehr

  • Streit um Bearbeitungsgebühr für Flugstornierungen

    [] (verpd) Eine Klausel in den Bedingungen eines Luftfahrtunternehmens, nach welcher ein Fluggast eine Bearbeitungsgebühr bezahlen muss, wenn er einen Flug storniert, stellt eine unangemessene Benachteiligung dar. Die Klausel ist daher unwirksam. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) mit einem aktuellen Urteil entschieden (Az. C-290/16). mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.