So belastet die Beerdigung Angehörige finanziell nicht

 - 

(verpd) Je nach Art und Ausführung einer Bestattung fallen Kosten im vier- bis fünfstelligen Bereich an. Mit einer Sterbegeld-Versicherung kann man sicherstellen, dass diese Kosten nicht von den Angehörigen zu tragen sind.

Bei einer Beerdigung fallen in der Regel nicht nur Kosten für Sarg oder Urne sowie Grabstein, sondern auch andere Ausgaben beispielsweise für Grabnutzungsgebühren, Überführungskosten, Blumenschmuck, Traueranzeigen und/oder Trauerfeier an. Wer sichergehen möchte, dass nach dem Ableben die Hinterbliebenen nicht auf diesen Kosten sitzen bleiben, kann mit dem Abschluss einer Sterbegeld-Versicherung bereits zu Lebzeiten sicherstellen, dass die Hinterbliebenen nicht durch die Beerdigungskosten belastet werden.

Bei einer solchen Police, die von vielen Lebensversicherern angeboten wird, zahlt der Versicherungskunde über eine bestimmte Vertragslaufzeit oder bis zu einem bestimmten Höchstalter einen geringen monatlichen Betrag ein. Stirbt die versicherte Person, wird die vereinbarte Versicherungssumme an den Begünstigten ausbezahlt. Als Begünstigten kann der Versicherungskunde einen Erben oder auch einen anderen Vertrauten in der Police festlegen.

Laufende Prämie oder Einmalzahlung sind möglich

Im Todesfall bekommt der Begünstigte das Geld zum Beispiel für die Begleichung der Beerdigungskosten ausgezahlt. In vielen Policen kann aber auch vereinbart werden, dass die Summe direkt an ein bestimmtes Bestattungsinstitut gezahlt wird. Viele Sterbegeldversicherer arbeiten diesbezüglich mit entsprechenden Unternehmen zusammen. In manchen Sterbegeld-Versicherungen sind optional sogenannte Assistance-Leistungen wie die Vermittlung eines Bestatters vor Ort als Zusatz versicherbar.

In den meisten Police gilt gemäß den zugrunde liegenden Versicherungs-Bedingungen eine Wartezeit von zum Beispiel sechs Monaten oder von vier Jahren. Stirbt die versicherte Person innerhalb der Wartezeit, wird ein in den Vertragsbedingungen festgelegter Teil der vereinbarten Summe ausgezahlt. In vielen Policen kann auch vereinbart werden, dass bei Unfalltod die Wartezeitregelung nicht gilt und die gesamte Versicherungssumme ausbezahlt wird. Liegt der Todestag der versicherten Person nach der Wartezeit, wird die gesamte Versicherungssumme an den Begünstigten gezahlt.

Die Prämienhöhe für eine Sterbegeldversicherung hängt von der vereinbarten Versicherungssumme und dem Eintrittsalter der versicherten Person bei Vertragsabschluss ab. Je jünger der Versicherte bei Vertragsabschluss, desto niedriger ist der Beitrag. Die Einzahlphase beträgt in der Regel 20 Jahre oder besteht üblicherweise bis zu einem Höchstalter von 85 Jahren. Bei einigen Versicherern ist statt einer kontinuierlichen Zahlweise auch eine Einmalzahlung möglich.

Weitere News zum Thema

  • Wenn das Weihnachtsgeld halbiert werden soll

    [] (verpd) Wird ein Weihnachtsgeld vereinbarungsgemäß in zwei gleich hohen Raten gezahlt, so kann die kommentarlose Zahlung der ersten Rate einen Arbeitgeber dazu verpflichten, auch die zweite Rate fristgerecht auszuzahlen. Das gilt selbst dann, wenn die Zahlung im Arbeitsvertrag als freiwillige Leistung deklariert wurde, so das Landesarbeitsgericht Hamburg in einem veröffentlichten Urteil (Az. 8 Sa 43/15). mehr

  • Ärger wegen Vorgaben zur Sauberkeit am Arbeitsplatz

    [] (verpd) Will ein Arbeitgeber eine bestimmte Ordnung an den Arbeitsplätzen des Betriebes durchsetzen, so muss er unter bestimmten Voraussetzungen den Betriebsrat um Zustimmung bitten. Das hat das Arbeitsgericht Würzburg entschieden (Az. 12 BV 25/15). mehr

  • So lassen sich finanzielle Schwierigkeiten vermeiden

    [] (verpd) Wer mit seinem Vermögen und monatlichen Einkommen über einen längeren Zeitraum trotz Reduzierung des Lebensstandards seine Lebenshaltungskosten und finanziellen Verpflichtungen nicht begleichen kann, der gilt als überschuldet. Es gibt jedoch Möglichkeiten, wie man in guten Zeiten dafür vorsorgen kann, damit die Finanzen in Krisensituationen nicht außer Kontrolle geraten. mehr

  • Rechte und Pflichten im Praktikum

    [] (verpd) Ein Praktikum kann bei der Suche nach dem passenden Beruf hilfreich sein. In manchen Schulen und Studiengängen gibt es aber auch Pflichtpraktika, damit Schüler oder Studenten neben der Theorie auch praktische Kenntnisse erwerben. Was Arbeitgeber und angehende Praktikanten über dieses besondere Arbeitsverhältnis wissen sollten, zeigen diverse Broschüren und Webportale von offiziellen Institutionen. mehr

  • Vorkehrung für den Katastrophenfall

    [] (verpd) Überschwemmung, Erdbeben, Terroranschlag – es gibt zahlreiche Katastrophen, die auf einen Schlag ein alltägliches Leben über mehrere Tage oder Wochen unmöglich machen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zeigt an Hand einer Broschüre und einer Checkliste, wie Bürger für solche Notlagen vorsorgen sollten, zum Beispiel welche Vorräte sinnvoll sind. Zudem wird erklärt, wie sich der Einzelne im Notfall zu verhalten hat. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.