Sicherheitsnetz für Unternehmensgründer

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(verpd) Bei einer Existenzgründung erleichtert in der Regel eine umfassende Planung die erfolgreiche Umsetzung einer Geschäftsidee.

Der Existenzgründer sollte dabei alle Faktoren berücksichtigen, die für Erfolg oder Misserfolg entscheidend sein können. Zwar müssen Selbstständige ein gewisses Maß an unternehmerischem Risiko selbst tragen, doch es gibt auch Gefahren, die sich durch bedarfsgerechte Versicherungslösungen absichern lassen.

Nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gibt es in Deutschland jedes Jahr rund 306.000 Existenzgründer im Vollerwerb und 562.000 Personen, die im Nebenerwerb den Schritt in die Selbstständigkeit riskieren. Dieser Schritt ist oftmals ein persönliches aber auch finanzielles Wagnis.

Damit das Risiko für den Unternehmensgründer nicht zu hoch ist, gilt es, kostspielige und existenzbedrohende Gefahren, die das Fortbestehen der neugegründeten Firma gefährden oder zum finanziellen Ruin des Unternehmers führen könnten, so gut wie möglich abzusichern.

Teure Missgeschicke bei der Berufsausübung

Immer wieder kommt es beispielsweise vor, dass ein Firmeninhaber oder einer seiner Mitarbeiter bei der Ausübung der beruflichen Tätigkeit einem Dritten einen Personen- oder Sachschaden zufügen beziehungsweise einen dadurch bedingten Vermögensschaden verursachen. Der Unternehmer ist für solche Schäden haftbar.

Da die Schadenhöhe nicht vorhersehbar ist, stellt dies für den Unternehmer ein unkalkulierbares Risiko dar, das sich jedoch mit einer entsprechenden Betriebs-Haftpflichtversicherung, die solche Schäden abdeckt, absichern lässt.

Für Dienstleister und beratende Berufe besteht die Möglichkeit, und in einigen Fällen wie bei Notaren, Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern, auch die Verpflichtung, sich zusätzlich gegen reine Vermögensschäden mit einer Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung zu versichern. Auch Rechtsstreitigkeiten mit Mitarbeitern oder Dritten können teuer werden. Eine entsprechende Rechtsschutz-Versicherung mindert in diversen Fällen dieses finanzielle Risiko.

Absicherung für das Inventar

Nicht nur Schäden, die man selbst oder die Mitarbeiter verursachen, können zur Bedrohung werden. Auch Beschädigungen am Betriebsinventar, wie etwa an Maschinen, an der EDV-Anlage oder auch an Möbeln, zum Beispiel durch Brand, Diebstahl, Sturm oder sonstige Gefahren, können – abgesehen von den Reparaturkosten – schlimmstenfalls zum Stillstand des Betriebs führen.

Kostenschutz bieten in diesen Fällen diverse Sachversicherungsarten, wie eine Inhaltsversicherung, eine Elektronik-, eine Maschinen- und eine Betriebsunterbrechungs-Versicherung.

Doch auch das Risiko, dass berechtigte Forderungen aus Warenlieferungen sowie aus Werk- und Dienstleistungen in einem bestimmten Zeitraum von Kunden nicht bezahlt werden, lässt sich durch eine Forderungsausfall-Versicherung beziehungsweise Warenkredit-Versicherung minimieren.

Auch ein Chef kann krank werden

Besonders wichtig für den Existenzgründer ist die eigene Arbeitskraft. Um diese auch bei einem Unfall oder einer Krankheit schnell wiederzuerlangen, ist eine Krankenversicherung, die unter anderem die Kosten für eine optimale medizinische Behandlung übernimmt, unverzichtbar.

Da es keine Garantie gibt, dass man im Krankheitsfall oder nach einem Unfall zeitnah wieder arbeiten kann, ist eine vernünftige finanzielle Absicherung durch eine entsprechende Krankentagegeld- und Berufsunfähigkeits-Versicherung sinnvoll. Damit wird aus einer gesundheitlich bedingten beruflichen Zwangspause nicht gleich ein finanzielles Desaster. Nicht vergessen werden sollte auch die finanzielle Absicherung der Familie in Notsituationen, aber auch die eigene Rentenabsicherung.

Um zu wissen, welche Risiken man als Unternehmer selbst tragen kann und welche Gefahren besser durch entsprechende Versicherungspolicen abzusichern sind, ist eine umfassende Analyse notwendig. Diesbezüglich empfiehlt sich eine umfassende Beratung durch einen Versicherungsfachmann.

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