Schützen Sie sich vor Einbrechern mit subventionierter Sicherheitstechnik

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Um Wohnungseinbrüchen vorzubeugen, sind mechanische und elektronische Sicherungsmaßnahmen unverzichtbar. Aus diesem Grund unterstützen Bund und Länder Investitionen in Sicherheitsvorkehrungen gegen Einbrecher mit finanzieller Förderung.

Vor allem geht es dabei um die finanzielle Förderung von Maßnahmen des Einbruchschutzes durch die KfW-Bankengruppe, wenn diese in unmittelbarem Zusammenhang mit barrierereduzierenden Maßnahmen oder energetischer Sanierung stehen. Der Finanzanreiz besteht in Zuschüssen oder zinsgünstigen Darlehen der Förderprogramme Altersgerecht Umbauen und Energieeffizient Sanieren.

Hierzu erläutert der Bundesminister des Innern und Kuratoriumspräsident der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention, Dr. Thomas de Maizière: Diese Ansätze unterstütze ich ausdrücklich, denn Einbruchschutz wirkt. Sicherheitstechnik hilft nicht nur beim Schutz vor Wohnungseinbruch, sondern kann auch das Entdeckungs- und Ergreifungsrisiko für den Täter erhöhen.

Über die Möglichkeiten der staatlichen Förderung von Einbruchschutz informiert das Faltblatt Einbruchschutz zahlt sich aus des Deutschen Forums für Kriminalprävention (DFK). Das Faltblatt entstand in Zusammenarbeit mit der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK). Weitere Partner dieser Initiative sind der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) sowie der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).

Ergänzend zum Förderprogramm des Bundes bieten einige Bundesländer eigene Programme an. Eine Übersicht dazu hat das DFK in seiner Internetpräsenz unter www.kriminalpraevention.de/einbruchschutz/finanzanreize.html zusammengestellt.

Wegen der steigenden Anzahl an Wohnungseinbrüchen hatte die Regierungskoalition Mitte April 2015 erwogen, eine steuerliche Unterstützung von privaten Präventionsmaßnahmen einzuführen. Doch diese angekündigte Steuerförderung für Diebstahlschutz wurde am 20.4.2015 aus steuersystematischen und steuerpraktischen Erwägungen gekippt.

Bei Investitionen in Sicherheitstechnik können die Arbeitskosten handwerklicher Dienstleistungen steuermindernd berücksichtigt werden. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, sich bei Ihrem Hausratversicherer zu erkundigen, ob die Versicherungsbeiträge nach dem Einbau gesenkt werden.

Im Jahr 2012 registrierte die Polizei 144.117 Wohnungseinbrüche und Einbruchsversuche. Ein Jahr später waren es 149.500 Fälle mit einem Diebstahlschaden von 427,5 Milliarden Euro (ohne die Kosten, die durch das Aufbrechen von Fenstern oder Türen entstanden). Die Aufklärungsquote lag im Jahr 2013 bei 15,5 % der Fälle. Somit wurde nicht einmal jeder sechste Einbrecher gefasst.

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