Ohne Stau zum Urlaubsziel

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(verpd) Besonders geduldig müssen Autofahrer in Ballungszentren sowie zu Beginn und zum Ende der Schulferien auf Autobahnen sein, denn hier bilden sich die meisten Staus. Während Pendler auf dem Weg zur Arbeit nur mit eventuellen Umwegen einen Stau umfahren können, ist es Reisenden mit einer geschickten Reiseplanung möglich, lange Wartezeiten auf den Straßen zu vermeiden.

Laut einer Studie eines Verkehrsdatenanbieters stehen Autofahrer hierzulande jährlich rund 39 Stunden im Stau. Von insgesamt 22 untersuchten Ballungszentren wiesen 17 im Jahre 2014 ein gestiegenes Verkehrsaufkommen auf. Im Vergleich zum Vorjahr hat das Verkehrsaufkommen in Karlsruhe mit plus 21 Prozent und in Magdeburg mit plus 50 Prozent am meisten zugenommen. Die meisten Stauzeiten hatten Autofahrer in Köln mit 65 Staustunden, in Stuttgart mit 64 Staustunden und in Karlsruhe mit 63 Staustunden.

Außerhalb der Zeiten, in denen Pendler zur Arbeit fahren, gibt es laut Verkehrsexperten insbesondere an Wochenenden und am Freitagnachmittag ein hohes Verkehrsaufkommen. Ein hohes Staupotenzial besteht auch einen Tag vor sowie in den ersten Tagen während der Schulferien und an Feiertagen. Aber auch an den Wochenenden während der Ferien und kurz vor Beendigung der Schulferien und Feiertagen ist mit Wartezeiten auf den Straßen zu rechnen. Wer dies vermeiden möchte, sollte zu diesen Zeiten nicht verreisen.

Hauptreisezeit 2016

An Ostern wird eine der ersten Reisewellen erwartet. Die Osterferien der Schulen beginnen bei den meisten Bundesländern um den 18. März und enden um den 3. April. Im Sommer haben die meisten Bundesländer von Ende Juli bis Ende August gemeinsam Schulferien. Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland fangen mit den Sommerferien bereits Mitte Juli an. Noch früher, nämlich Ende Juni, beginnen die Sommerferien in Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In allen anderen Bundesländern ist der Sommerferienstart Ende Juli.

Wer Staus vermeiden möchte, sollte seine Reise nicht zum Beginn oder zum Ende der jeweiligen Ferienzeit der Bundesländen, durch die man fahren muss, legen, oder zumindest nicht am Wochenende der Ferienhauptzeit starten oder die Heimfahrt antreten. Insbesondere am ersten Tag und auch am ersten Wochenende, nachdem die Ferien in einem oder in mehreren Bundesländern gerade erst begonnen haben, ist die Staugefahr besonders hoch.

Laut Verkehrsexperten ist es sinnvoll, unter der Woche, also zwischen Montag bis Donnerstag loszufahren, und gegebenenfalls eine Übernachtung auf der Strecke einzuplanen. Einen genauen Ferienplan aller Bundesländer für die Schulferien im Jahr 2016 gibt es im Internet als kostenlos herunterladbare PDF-Datei vom Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder.

Erholt ankommen und sorglos die Urlaubszeit genießen

Wer ins Ausland reisen möchte, sollte zudem die Ferienzeit des Urlaubslandes und der Länder, die man durchfahren muss, beachten. Wer beispielsweise durch Frankreich fährt, sollte wissen, dass der Beginn und das Ende der Schulferien im Sommer, Herbst und Winter in allen Regionen Frankreichs gleich sind. Jeder Durchreisende sollte sich im Sommer zum Beispiel rund um den 6. Juli, den Ferienbeginn, und den 31. August, das Ferienende in Frankreich, auf Staus und wenig Übernachtungs-Möglichkeiten entlang der Autobahnen einstellen.

Ein hohes Verkehrsaufkommen ist auf den Autobahnen von Mitte Juni bis Anfang September in Italien, von Anfang Juli bis Anfang September in Österreich und von Ende Juni bis Mitte September in Spanien aufgrund der dortigen Schulferien wahrscheinlich. Eine umfassende Übersicht der Schulferien europäischer Länder für 2016 gibt es in Englisch als herunterladbare PDF-Datei der europäischen Kommission Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur.

Staufrei ankommen ist ein guter Start für einen erholsamen Urlaub und eine gute Absicherung auf Reisen ermöglicht eine sorgenfreie Reisezeit. Daher sollte man bereits lange vor dem Urlaubsbeginn den bestehenden Versicherungsschutz überprüfen. So helfen beispielsweise eine Auslandsreise-Krankenversicherung, ein Kfz-Schutzbrief und/oder eine Reiserücktritt-Versicherung oftmals nicht nur in finanzieller Form. Diese Policen bieten nämlich je nach Vertragsvereinbarung auch eine aktive Unterstützung, zum Beispiel in Form eines Dolmetschers am Urlaubsort in einer Notlage.

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