Mitarbeiterbeteiligung: Förderung erhöht

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Die Beteiligung der Beschäftigten am Geschäftserfolg ihres Arbeitgebers soll ab 1.4.2009 stärker gefördert werden.

Der steuer- und sozialversicherungsfreie Höchstbetrag für eine Beteiligung am Unternehmen steigt von 135 Euro p. a. auf 360 Euro p. a. Die häufigste Form der Mitarbeiterbeteiligung ist die Belegschaftsaktie. Weit verbreitet sind auch stille Beteiligungen und Genussscheine.

Ebenfalls angehoben werden soll die Arbeitnehmer-Sparzulage für vermögenswirksame Leistungen, die in einer betrieblichen Beteiligung angelegt sind, und zwar von 18 % auf 20 %. Gleichzeitig erhöht sich die Einkommensgrenze für das Anrecht auf die Sparzulage auf 20.000 Euro p. a. zu versteuerndes Einkommen (vorher 17.900 Euro p. a.), für Verheiratete auf 40.000 Euro p. a. (vorher 35.800 Euro p. a.).

Bisher sind in 2 % aller Betriebe in Deutschland die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Kapital und in 9 % am Gewinn beteiligt. Durch die erhöhte Förderung soll die Anzahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit direkten oder indirekten Beteiligungen an Unternehmen von 2 Mio. auf 3 Mio. gesteigert werden.

Geldtipp
Auch wenn es sich um geringe Sparbeträge handelt, sollte niemand die Möglichkeit zur Mitarbeiterbeteiligung ausschlagen. Die Unternehmens- und Vermögenseinkommen stiegen in den Jahren 2003 bis 2007 um 37,6 %, während die Arbeitnehmereinkommen in diesen 5 Jahren einen Zuwachs von 4,3 % verzeichneten.

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