Mieter können Einzugsermächtigung widerrufen

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Vermieter dürfen strittige Forderungen nicht einfach per Lastschrifteinzug geltend machen. Denn Mieter können eine im Mietvertrag vereinbarte Einzugsermächtigung widerrufen, wenn die finanziellen Forderungen des Vermieters strittig sind, so das Amtsgericht Hamburg.

In dem Fall hatte die Vermieterin eigenmächtig eine Nebenkostennachzahlung eingezogen, obwohl der Mieter vorher in einem Schreiben erklärt hatte, dass er mit der Forderung nicht einverstanden ist. Daraufhin stornierte der Mieter die Einzugsermächtigung. Das Gericht gab ihm Recht. Mieter können dies übrigens auch tun, wenn etwa eine Mieterhöhung oder -minderung strittig ist (AZ: 49 C 609/04).

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