Hohe Unfallgefahr für Biker am Pfingstwochenende

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(verpd) In den letzten und in den ersten Wochen eines Jahres gibt es weniger Motorradunfälle mit Personenschäden als in der übrigen Zeit. Doch selbst in der typischen Motorradsaison von März bis Oktober, gibt es ein Wochenende, das besonders viel Unfälle aufweist, wie die Unfallstatistik für letztes Jahr des Statistischen Bundesamts aufzeigt.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) wurden letztes Jahr insgesamt 45.500 Moped- und Motorradunfälle mit Personenschaden von der Polizei registriert.

Die wenigsten Kraftradunfälle ereigneten sich von November bis Februar. Laut Destatis sind wegen der schlechten Straßen- und Witterungsbedingungen in dieser Zeit nur selten ungeschützte Zweiradfahrerinnen und -fahrer unterwegs. Insgesamt ereigneten sich 85 Prozent aller Moped- und Motorradunfälle in den acht Monaten zwischen März und Oktober.

Unfallträchtige Zeit

Die niedrigste Anzahl von Unfällen gab es mit 1.250 Unfällen im Januar. Nach Angaben von Destatis steigt jedes Jahr je nach Wetterlage die Anzahl der Unfälle im März oder April sprunghaft an. Im März 2014 waren es beispielsweise bereits 3.640 Unfälle. Die meisten Unfälle ereigneten sich 2014 im Juni mit 5.690 Unfällen und im Juli mit 5.570 Unfällen. Zusammengenommen passierten in diesen beiden Monaten rund 25 Prozent der Unfälle des gesamten Jahres.

Besonders unfallträchtig erwies sich das sonnige und warme Pfingstwochenende. Von Freitag bis Pfingstmontag nahm die Polizei an diesem Wochenende insgesamt 1.031 Unfälle auf. Damit passierten in dieser Zeit mit 258 Unfällen pro Tag überdurchschnittlich viele Unfälle – der Jahresdurchschnitt liegt dagegen bei circa 125 Unfällen pro Tag.

Verkehrsexperten raten Bikern: Da sich im Frühjahr die Autofahrer erst wieder an die schnellen Zweiräder gewöhnen müssen, sollten Kradfahrer defensiv sowie vorausschauend fahren und auch damit rechnen, dass andere Verkehrsteilnehmer sie nicht sofort wahrnehmen. Für die eigene Sicherheit unentbehrlich ist zudem eine gute, funktionale Schutzkleidung in hellen Farben sowie ein Helm, der den Sicherheitsstandards genügt.

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