Heizöl 2013 wieder günstiger - starker Euro drückt Heizölpreise

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Nachdem die Heizölpreise in den Jahren 2011 und 2012 stark gestiegen waren, wurde 2013 für Heizölverbraucher fast zum Schnäppchenjahr. Viele Mieter erhielten auf ihrer Heizkostenabrechnung sogar Geld zurück.

Der Heizölpreis kennt meist nur eine Richtung - und zwar nach oben. Bezieht man diese Aussage auf die Jahre 2010 bis 2012, trifft dies ohne weiteres zu. Wer jedoch gedacht hat, dass sich dieser Trend 2013 fortsetzt, wurde eines Besseren belehrt. Statt nach oben, ging es sogar deutlich abwärts. Im November 2011 kostete der Liter Heizöl im Schnitt 0,88 €, genau ein Jahr später waren es bereits 0,92 €. Der Herbst 2013 brachte eine unerwartete Wende. Wer zwischen Oktober und Dezember 2013 seine Tanks auffüllte, zahlte teilweise weniger als 0,80 € pro Liter (alle Preisangaben bei einer Abnahmemenge von 3000 Litern).

Mieter von ölbeheizten Immobilien können sich über Rückzahlung freuen

Das erste Mal seit Jahren erhalten Mieter eine Rückerstattung bei ihrer Heizkostenabrechnung. Wer z.B. eine 50 m2-Wohnung bewohnt, kann immerhin mit einer Rückzahlung von etwa 8 € rechnen. Die gute Nachricht gilt jedoch nur für Mietobjekte mit Ölheizungen. Mieter deren Wohnungen mit Gas oder Fernwärme beheizt werden droht wie jedes Jahr die übliche Nachzahlung. Einsparungen beim Verbrauch aufgrund der warmen Temperaturen wurden hier durch höhere Energiepreise überkompensiert.

Warum sinken die Heizölpreise derzeit?

"Schuld" am günstigen Preisniveau ist einerseits der starke Euro. Die europäische Gemeinschaftswährung konnte in den letzten Monaten im Verhältnis zum Dollarkurs erheblich zulegen. Ein im Verhältnis billiger Dollar bedeutet, dass Importgüter wie Heizöl günstiger werden. Deutschland deckt etwa 97 % seines Heizölbedarfs durch Importe aus dem Ausland. Ein weiterer günstiger Faktor ist das milde Wetter. Ein milder Winter sorgt für eine geringere Nachfrage nach Heizöl. In der Folge steigt das verfügbare Angebot, was wiederum zu sinkenden Preisen an den Rohstoffmärkten führt.

Mieter und Eigentümer sollten Einsparpotenziale besser nutzen

Zwar sind die Heizölpreise derzeit vergleichsweise günstig. In vielen Haushalten sind die Heizkosten jedoch nach wie vor zu hoch. Schuld sind neben den eigentlichen Energiekosten ein zu hoher Verbrauch in vielen Wohnungen. Ob dauergekippte Fenster, überheizte Räume oder schlecht gewartete Heizungen - die Liste der Möglichkeiten unnötig Geld zu verplempern ist lang. Ebenso groß sind natürlich auch die sich bietenden Einsparpotentiale. So können sowohl Mieter als auch Eigentümer durch einen bewussten Umgang mit den Ressourcen erhebliche Kosteneinsparungen erzielen.

Heizölpreise vergleichen

Was für Strom- und Gaspreise schon lange bekannt ist, erfreut sich auch bei Heizölpreisen wachsender Beliebtheit. Wer den Wettbewerb zwischen den Händlern konsequent nutzt, kann bei seiner Heizölbestellung mehrere Cent pro Liter einsparen. Bei einer Bestellung von 3000 Litern ist eine Ersparnis von mindestens 100 € bei Auswahl des günstigsten Händlers durchaus realistisch.

Weiterführende Informationen zu Kosteneinsparungen beim Heizöl bieten folgende Internetseiten:

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