Handwerkerrechnungen: So durchschauen Sie Tricks bei Kostenvoranschlägen

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Der größte Fehler vieler Hausbesitzer besteht darin, sich vor Modernisierungsarbeiten keinen Kostenvoranschlag einzuholen. Diesen Fehler begeht jeder fünfte Bauherr. Doch auch wer sich die Mühe des Vergleichens macht, sollte keine Fehler begehen und auf folgende Punkte achten:
  • Die Auftragsbeschreibung muss möglichst genau sein und für alle angefragten Anbieter gleich lauten.
  • Der Kostenvoranschlag muss die einzelnen Arbeitsschritte darstellen und den Stundenlohn sowie die Materialkosten ausweisen.
  • Achten Sie beim Vergleich der Angebote darauf, ob alle notwendigen Arbeitsschritte und Materialien aufgeführt sind. Denn es gibt Anbieter, die bewusst niedrig kalkulieren, um den Zuschlag zu bekommen, aber hinterher bis zu 20 % mehr berechnen, weil angeblich ein zusätzlicher Mehraufwand entstanden sei.
  • Lassen Sie sich schriftlich bestätigen, dass es sich um ein verbindliches Angebot handelt. Dann gilt der genannte Preis.
  • Hüten Sie sich vor Pauschalangeboten am Telefon. Ein seriöser Handwerker macht sich vor Ort ein Bild, um genau kalkulieren zu können.
  • Lassen Sie sich bei umfangreichen Umbauten nicht darauf ein, dass ein Handwerker alle Arbeiten in Eigenregie abwickelt. Handwerker, die angeblich alles können, sind unseriös. Arbeiten an Dach, Fassade, Heizung und Elektrik sind separat von spezialisierten Handwerksunternehmen auszuführen.
Unser Geldtipp
Günstige Handwerker finden Sie auch über die Internet-Auktion www.my-hammer.de. Übrigens: Der Fiskus beteiligt sich mit 20 % an Handwerkerlöhnen bis zu einer Höhe von 3.000 Euro. Dann erhalten Sie eine Steuergutschrift von maximal 600 Euro.

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