Bußgelder im Ausland: Unangenehme Überraschung nach dem Urlaub

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Besonders teuer: die Schweiz. Eine flotte Durchfahrt durch einen der vielen Tunnel, in denen üblicherweise die angezeigte Regelgeschwindigkeit von 80 km/h gilt, mit geblitzten 116 km/h bringt ein Bußgeld von 512 Schweizer Franken. Das treibt die schweizerische Bußgeldbehörde dann ganz hartnäckig mit deutscher Amtshilfe ein.

Auch Österreich und Frankreich bitten gerne zur Kasse

Nicht ganz so teuer ist es bei den österreichischen Nachbarn, wo weniger geblitzt, dafür jedoch öfter die Kelle geschwungen wird. Wer als Verkehrssünder ordentlich Ausweis, Führerschein, Fahrzeugpapiere und "Pickerl" (Autobahnvignette) vorweist, muss die 150 Euro Übertretungsgebühr nicht sofort aus dem Urlaubstaschengeld bezahlen, sondern bekommt rund zwei Monate später seinen Bußgeldbescheid ins deutsche Heim geschickt. In Frankreich kostet ein vergleichbares Vergehen derzeit rund 100 Euro, die sich allerdings aufgrund der Vielzahl jüngst installierter Radarfallen flott zu einem ansehnlichen Sümmchen türmen können.

Unser Geldtipp: Fahren Sie im europäischen Ausland noch disziplinierter als daheim – sonst wird es teuer! Bitte denken Sie beim nächsten Mal an die vielen schönen Raclettes, Palatschinken oder Coq au Vins, die Sie essen könnten, statt zähneknirschend Bußgelder zu berappen. Die nachbarschaftliche Amtshilfe zur Eintreibung der Bußgelder findet übrigens erst ab einer Höhe von
79 Euro statt.

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