Bausparförderung strenger geregelt

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Neue Bausparverträge erhalten keine Förderung, wenn das Geld für ein Auto oder eine Reise verwendet wird.

Bei Bausparverträgen, die bis zum 31.12.2008 abgeschlossen wurden oder werden, ist es möglich, das zinsgünstige Darlehen nach Ablauf der Sperrfrist von sieben Jahren auch für andere Zwecke auszugeben als für Eigenheim, Eigentumswohnung und deren Renovierung. Viele Bausparer nutzten das billige Baugeld dementsprechend für eine Urlaubsreise, für den Kauf eines Autos oder für andere Anschaffungen.

Doch damit macht der Gesetzgeber zum 1.1.2009 Schluss. Mit dem Eigenheimrentengesetz regelt er auch die Bausparförderung neu.

Bei Bausparverträgen, die nach dem 31.12.2008 zustande kommen, dürfen das Bauspardarlehen und die Wohnungsbauprämie ausschließlich zu Wohnzwecken verwendet werden. Ansonsten gibt es keine Bausparprämie, die einen Bausparvertrag für Geringverdiener besonders attraktiv macht.

Eine Ausnahme gilt für Verträge, die bis zum Ende des 26. Lebensjahrs abgeschlossen werden. Sie dürfen weiterhin ohne Zweckbindung frei eingesetzt werden.

Wer allerdings so viel verdient, dass er ohnehin keinen Anspruch auf die staatliche Wohnungsbauprämie hat, braucht sich bei der Verwendung des Geldes weiterhin keine Beschränkungen aufzuerlegen. Die Fördergrenze liegt derzeit für Alleinstehende bei einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 25.600 Euro, für Verheiratete bei  51.200 Euro.

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