Augen auf bei Mietwagen: Ein günstiger Preis ist noch längst nicht alles

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Einige Anbieter von Mietkarossen locken Kunden mit kaum vorstellbaren Billigangeboten. Angebote mit Preisen unter zehn Euro je Tag gibt es jedoch häufig nur bei wochenlanger Vorbestellung. Ein ähnliches Geschäftsmodell also wie bei den Billigfliegern. Mitunter verstecken sich hinter groß gemalten Billigpreisen sogar erhebliche Zusatzkosten.

Diese können entstehen, wenn zum Beispiel die Vollkaskoversicherung nicht im Mietpreis inbegriffen ist. Andere Anbieter weisen ein sehr dünnes Stationsnetz auf oder sind zur Reservierung nur über teure Hotline-Nummern zu erreichen. Auch kann ein enges Kilometerlimit bei Überschreitung zu erheblichen Nachzahlungen bei der Abgabe des Mietwagens führen. Eine andere Tücke: Häufig können nicht bestimmte Automodelle vorbestellt, sondern nur ein Modell der jeweiligen Preis- und Fahrzeugkategorie reserviert werden. Deshalb ist es empfehlenswert, rechtzeitig mehrere Angebote einzuholen und zu prüfen, welches Angebot für den jeweiligen Zweck das günstigste ist.

Unser Tipp: Achten Sie auf Sondertarife und Rabattangebote. Oft gibt es Wochenend-Sparpreise oder Nachlässe bei frühzeitiger Buchung. Nachfragen lohnt sich. Denn oft werden diese Sparmöglichkeiten erst auf ausdrückliche Nachfrage genannt. Es kommt auch vor, dass Stationen ein und desselben Anbieters in einer Stadt unterschiedliche Angebote und Tarife besitzen.

Haben Sie sich für einen Anbieter und ein Modell entschieden, sollten Sie sich vor Fahrtantritt das Auto gut ansehen und den Kilometerstand notieren. Ein defektes Fahrzeug sollten Sie nicht annehmen oder gegebenenfalls sofort reklamieren. Sonst besitzen Sie bei der Rückgabe schlechte Karten.

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