Akupunktur wird von den Krankenkassen nicht mehr großzügig erstattet

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Die Krankenkassen bezahlen Akupunktur in Zukunft nur noch bei chronischen Knie- und Rückenschmerzen. Kopfschmerz- und Migränepatienten müssen für die alternative Behandlung demnächst selbst aufkommen. Für Sie als Versicherten bedeutet das faktisch eine Leistungseinschränkung. Der Beschluss beruht auf einer Langzeitstudie, die von den Kassen in Auftrag gegeben wurde.

Die Krankenkassen bezahlen Akupunktur in Zukunft nur noch bei chronischen Knie- und Rückenschmerzen. Kopfschmerz- und Migränepatienten müssen für die alternative Behandlung demnächst selbst aufkommen. Das haben die im Gemeinsamen Bundesausschuss sitzenden Vertreter von Ärzteschaft, Krankenkassen und Krankenhäusern nach jahrelangem Streit um die Wirksamkeit des Verfahrens beschlossen.

Für Sie als Versicherten bedeutet das faktisch eine Leistungseinschränkung. Der Beschluss beruht auf einer Langzeitstudie, die von den Kassen in Auftrag gegeben wurde. Halbstündige Sitzungen konnten Ärzte im Rahmen des Modellprojekts mit 25,56 Euro abrechnen. 10 Sitzungen sind die Regel, um mit Akupunktur bei dauerhaften Schmerzen gegensteuern zu können. Damit haben Sie einen Orientierungsrahmen, was Sie die Akupunkturbehandlung – zum Beispiel bei Migräne – kostet, wenn die Kasse jetzt nicht mehr zahlt.

Bei den Privaten ist Akupunktur im Leistungskatalog üblicherweise dabei. Kassenpatienten, die Akupunktur bei Knie- und Rückenschmerzen in Anspruch nehmen wollen, müssen wissen, dass auch da die Auflagen für die Therapie verschärft wurden. So wird die Behandlung zukünftig nur dann erstattet, wenn der Arzt über eine schmerztherapeutische Zusatzqualifikation verfügt. Außerdem müssen Sie als Patient mindestens sechs Monate an starken Schmerzen leiden, bevor die Kasse zahlt.

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