So machen Sie Ihr Vermögen »ALG II-sicher«

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2005, irgendwo in Deutschland: Ein Familienvater, einst gut verdienender Facharbeiter, hat schon vor einiger Zeit seinen Job verloren. Die Zeiten sind schlecht und eine neue Beschäftigung nicht in Sicht. Jetzt droht Arbeitslosengeld (ALG) II.

Die Familie hat Angst: Das bisschen Geld, das sie noch auf der »hohen Kante« hat, will sie natürlich nicht erst aufbrauchen müssen. Ist das Auto zu teuer? Die Wohnung zu groß? Was ist mit den 200 Euro, die es von der Oma als Weihnachtsgeschenk gab? Das Sparbuch des Sohnes, der sein Taschengeld für eine Stereoanlage spart - muss dieses Geld jetzt für den Familienunterhalt verwendet werden?

ALG II wirft viele Fragen auf. Manche lassen sich ganz einfach beantworten, andere fordern eine ausführliche Erklärung. Was viele nicht wissen: Ihr Vermögen lässt sich mit ein paar Handgriffen »ALG II-sicher« gestalten.

Freibeträge

Jedes Mitglied einer Familie, die ALG II erhält, kann über so genannte Freibeträge verfügen. Das ist Geld, das auf dem Sparbuch oder anderweitig angelegt sein darf. € 200,- pro Lebensjahr sind erlaubt, höchstens aber € 13.000,-. Dazu kommen Freibeträge für die Altersvorsorge und »notwendige Anschaffungen« sowie Sonderregelungen für ältere ALG II-Empfänger.

Vermögen ALG II-sicher gestalten

Benutzen Sie Vermögen, das die vorgesehenen Freibeträge übersteigt, für notwendige Anschaffungen. Denn was Sie vor der Antragstellung ausgegeben haben, brauchen Sie sich später nicht anrechnen zu lassen. Angemessene Ausgaben senken Ihr Vermögen. Und auf die erworbenen Vermögensgegenstände kann der Staat nicht mehr zugreifen. Eine überfällige Dachrenovierung, ein neuer Computer, Ersatz für die defekte Waschmaschine - alles notwendige und angemessene Ausgaben. Denken Sie sich schon jetzt an Ihr nächstes Vorstellungsgespräch, das hoffentlich bald stattfindet. Um dem neuen Chef ordentlich gekleidet gegenüber zu treten, brauchen Sie natürlich eine neue Garderobe. Und für die fachliche Vorbereitung entsprechende Literatur.

Auch Lebens- und Rentenversicherungen müssen nicht in jedem Fall »versilbert« werden. Durch das Einfügen einer so genannten »Hartz-Klausel« oder die Änderung des Bezugsberechtigten können Sie Ihren Vertrag retten. Wie das geht, erfahren Sie natürlich bei uns.

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