Sommer, Sonne, Blindflug

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(verpd) Meersalz, Sand, heiße Temperaturen, es gibt vieles, was insbesondere im Sommer Brillen oder Kontaktlinsen schädigen kann. Wer eine Sehhilfe benötigt, kann jedoch ohne Weiteres zum Baden gehen oder die Sonne genießen, wenn er ein paar wenige Verhaltensregeln berücksichtigt.

Nach Aussagen des Kuratoriums Gutes Sehen e.V. (KGS) sollten Brillenträger darauf achten, dass sie ihre Brille – auch ihre Sonnenbrille – nicht bei hohen Temperaturen im Auto liegen lassen. Denn ein geparktes Auto kann sich schnell auf 60 Grad Celsius oder mehr aufheizen. Eine derartige Hitze kann jedoch zu Verzerrungen an den Gläsern führen.

Doch auch Kontaktlinsenträger sollten vorsichtig sein. Linsen sowie Pflegemittel können in ihrem Behälter bei direkter Sonneneinstrahlung und Temperaturen von über 30 Grad Celsius so erhitzen, dass sie dadurch unbrauchbar werden.

Mit der Brille zum Strand

Wer am Strand ist und sich mit Sonnencreme eingecremt hat, sollte auf keinen Fall mit dem Handtuch oder einem Kleidungsstück die Brillengläser reinigen. Denn Sonnencremrückstände auf den Kleidungsstücken kann dazuführen, dass Sandpartikel auf den Brillengläsern kleben bleiben, die dann beim Putzen wie Schleifpapier die Brillenglasoberfläche zerkratzen.

Brillenexperten raten stattdessen dazu, die Brille unter einem Wasserhahn vorzureinigen und anschließend mit einem Putztuch aus Mikrofaser zu säubern. Übrigens: Die Salzkristalle im Meerwasser können die Brillenglasoberfläche beschädigen, wenn die Brille nicht gründlich gesäubert wird.

Oft eignen sich normale Alltagsbrillen zudem nicht zum Schwimmen und Tauchen, da sie bei einem starken Wellengang oder beim Untertauchen schnell vom Kopf rutschen. Taucher, die eine normale Brille unter der Taucherbrille tragen, laufen Gefahr, dass die Brillenbügel der Alltagsbrille einen Spalt zwischen Gesicht und Dichtung der Tauchermaske verursachen, durch den Wasser eindringen kann.

Zum Schwimmen und Tauchen

Es gibt jedoch für Kinder und Erwachsene mit Sehschwächen mittlerweile spezielle Schwimm- und Taucherbrillen mit Korrektionsgläsern in individuellen Stärken. Eine dichte Schwimm- oder Tauchbrille schützt zudem das Auge vor Salz, Bakterien und Chlor im Wasser. Eine Schwimmbrille für draußen sollte laut KGS zudem verspiegelte Gläser mit einem integrierten UV-Schutz haben. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Größe der Brille zur Kopfgröße passt. Ansonsten kann es sein, dass die Brillengläser unangenehm auf die Augen drücken.

Wer formstabile Kontaktlinsen trägt, muss damit rechnen, dass die Linsen beim Schwimmen von den Augen weggespült werden, da diese Linsenart beweglicher auf den Augen sitzt als weiche Kontaktlinsen.

Bei Weichlinsen wiederum besteht bei Kontakt mit Wasser die Gefahr, dass sich ihre bisherige Passform verändert. Dadurch sind sie zum einen nicht mehr angenehm zu tragen und zum anderen könnten sich an den Linsen Bakterien aus dem Wasser anlagern. Eine wasserdichte Schwimmbrille, die über den Kontaktlinsen getragen wird, kann dies verhindern.

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