Notruf: Schnelle Hilfe für überhitzte Autofahrer

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(verpd) Rund 16.000 Notrufsäulen stehen an deutschen Autobahnen zur Verfügung, um nicht nur bei Pannen und Unfällen, sondern auch in medizinischen Notfällen Hilfe zu holen. Die GDV Dienstleistungs-GmbH als Betreiber des Notrufsäulen-Netzes beschäftigt alleine über 200 Mitarbeiter, die für die Koordination der notwendigen Hilfe zuständig sind.

Heiße Sommertemperaturen sind nicht nur für ein Fahrzeug, sondern auch für die Insassen eine hohe Belastung. In diesem Zusammenhang weist die Notrufzentrale der Autoversicherer darauf hin, dass über die Autobahn-Notrufsäulen nicht nur bei Pannen, sondern auch bei gesundheitlichen Problemen Hilfe geholt werden kann.

„Unsere Notrufzentrale ist technisch und personell auf diese Situation vorbereitet“, erklärt Heiko Beermann, Geschäftsführer der GDV Dienstleistungs-GmbH. Es könne bei einem medizinischen Notfall sofort der unmittelbare Kontakt zur nächstgelegenen Rettungsleitstelle hergestellt werden, die dann über ihre Rettungskräfte die schnelle Hilfe sichert, so Beermann weiter.

Schnelle Hilfe in der Not

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) betreut seit 1999 über seine Dienstleistungs-Gesellschaft das Netz aus rund 16.000 Notrufsäulen an den deutschen Autobahnen. Die Mitarbeiter sind 365 Tage im Jahr rund um die Uhr erreichbar.

Bei Pannen nimmt einer der Mitarbeiter der Notrufzentrale die Daten des liegen gebliebenen Wagens auf und informiert den gewünschten Pannendienst. Unfälle werden sofort an die Polizei weitergeleitet. Das weitere Vorgehen wird dann in einer Dreierkonferenz besprochen: Der Anrufer schildert die Ereignisse, während die Notrufzentrale Informationen zum Standort liefert und die Polizei die Rettungskräfte alarmiert.

Wenn keine Notrufsäule in der Nähe ist, hilft der mobile und gebührenfreie Handy-Notruf 0800 NOTFON D (beziehungsweise die Notrufnummer mit Zahlen ausgeschrieben: 0800/6683663). Mit dem Autobahnnotruf und der mobilen Notrufsäule 0800 NOTFON D kann ein lückenloses Notrufnetz gewährleistet werden.

Weitere Sicherheitstipps

Beermann empfiehlt, schon bei den ersten kleinen Anzeichen von Schwäche oder Unwohlsein auf Nummer sicher zu gehen und die nächste Raststätte oder den nächsten Parkplatz für eine Pause anzusteuern.

Muss ein Notstopp an einer Notrufsäule eingelegt werden, sollte man das Auto verlassen und hinter der Leitplanke warten. Gibt es Hitzeopfer, sollten diese möglichst im Schatten gelagert und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte mit Erster Hilfe versorgt werden.

Hohe Temperaturen belasten vor allem Säuglinge und kleine Kinder, chronisch Kranke sowie ältere und pflegebedürftige Menschen enorm. Dies kommt bei langen Fahrten, in aufgeheizten Fahrzeugen, in Stresssituationen wie in langen Staus oder bei Flüssigkeitsmangel in besonderem Maße zum Tragen, so Beermann weiter.

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