Kontoführungsgebühren: Preisspanne zwischen 0 und 270 Euro

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Die Schere zwischen preiswerter und teurer Kontoführung hat sich in diesem Jahr erneut weiter geöffnet. Die jährlichen Gebühren für ein Girokonto liegen derzeit zwischen 0 und 270 Euro. Vor einem Jahr reichte die Preisspanne vom Nulltarif bis zu 215 Euro pro Jahr. Das ergab eine Untersuchung über die Preise der Kontoführung für private Girokonten am Bankplatz Berlin.

Insgesamt 31 Institute (24 Filialbanken und 7 Direktbanken) haben sich daran beteiligt. Einbezogen wurden auch Sparkassen in der Region Berlin-Brandenburg. Von den 31 Kreditinstituten in Berlin bieten 17 eine kostenlose Kontoführung an. Das bedeutet: Die Institute verlangen keine monatliche Grundgebühr für das Girokonto, die EC-Karte ist gratis, allerdings nicht immer die Kreditkarte.

Am besten bei den Berliner Filialbanken schnitten die PSD-Bank und die Sparda-Bank ab. Bei beiden Instituten ist die Kontoführung kostenlos und auch für die EC- und Kreditkarte fallen keine Gebühren an. Am teuersten erwies sich die Citibank, die für ein Girokonto mit Einzelabrechnung pro Jahr 270,64 Euro verlangt.

Bei den Sparda-Banken ist allerdings zu beachten, dass diese Institute vorrangig nur an Angestellten und Beamten als Kunden interessiert sind. Bei den Onlinekonten sind die Deutsche Kreditbank (DKB) und die Wüstenrot Bank am preiswertesten. Auch hier ist die Kontoführung kostenlos. Die Citibank erhebt in diesem Bereich ebenfalls die höchsten Gebühren und verlangt 195,67 Euro im Jahr.

Unser Geldtipp
Wer bei seiner Bank zu viel zahlt, sollte den Wechsel nicht scheuen. Die Auflösung eines Girokontos ist jederzeit ohne Kündigungsfrist möglich. Gebühren dürfen für eine Kontoauflösung nicht berechnet werden. In jedem Fall müssen Sie die Bargeldversorgung im Auge behalten. Da das Abheben an bankfremden Geldautomaten inzwischen sehr teuer geworden ist – teilweise kosten schon Abhebungen in Höhe von 300 Euro sieben Euro Gebühr – kommt es darauf an, dass Ihnen die neue Bankverbindung genügend Möglichkeiten für eine kostenlose Bargeldbeschaffung bietet. Das größte Angebot hat hier der CashPool, dem die Großbanken Deutsche, Dresdner, Commerzbank, Hypovereinsbank und Postbank angeschlossen sind. Bei der DKB-Bank gibt es zum Girokonto eine Visacard, mit der man deutschland- und weltweit kostenlos an (fast) allen EC-Automaten Geld abheben kann – unabhängig vom Kreditinstitut. Das ist sicher noch attraktiver als der CashPool.

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