Bankvollmacht hilft in Notfällen

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Jeder möchte so lange wie möglich seine Angelegenheiten selbst regeln. Doch es kann auch anders kommen. Damit muss jeder rechnen, egal ob jung oder alt. Mit einer Bankvollmacht bestimmen Sie selbst, wer im Notfall über wichtige Angelegenheiten Ihres Lebens entscheiden soll.

 „Unverhofft kommt oft“ – sagt der Volksmund. Leider ist niemand vor Schicksalsschlägen sicher. Jeder kann durch einen Unfall oder eine Krankheit in seiner Handlungsfähigkeit so stark eingeschränkt werden, dass er Bankgeschäfte wie Überweisungen oder Bargeldabhebungen nicht mehr selbst vornehmen kann.

Wer entscheidet und veranlasst dann alles Notwendige? Da die nächsten Angehörigen dazu nicht automatisch berechtigt sind, kann sogar die gerichtliche Bestellung eines Betreuers erforderlich sein.

Für solche Notfälle sollte man deshalb rechtzeitig Vorsorge treffen. Wer einen Bevollmächtigten bestimmt, der seine Angelegenheiten regeln soll, kann die gerichtliche Bestellung eines Betreuers vermeiden. Dies geht, indem man gegenüber der Bank einer Vertrauensperson eine – so der offizielle Titel – „Konto-/Depotvollmacht“ erteilt. Der Bevollmächtigte kann sich dann um die Bankangelegenheiten kümmern. Die Vollmacht gilt zudem über den Tod hinaus.

Dabei handelt es sich nicht um eine Generalvollmacht. Vielmehr sind die mit dieser Vollmacht möglichen Bankgeschäfte, die die Vertrauensperson übernehmen darf, klar umrissen. Die Kreditinstitute halten entsprechende Vordrucke für ihre Kunden bereit. Selbstverständlich kann der Kontoinhaber – und nach seinem Tod der Erbe – die „Konto-/Depotvollmacht“ jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufen.

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