Winter-Update für den Erste-Hilfe-Kasten im Pkw

 - 

(verpd) Der Inhalt eines Verbandkastens im Auto ist teilweise nur begrenzt haltbar. Deshalb sollte er einmal im Jahr überprüft werden.

Gab es bei dem Verkehrsunfall Verletzte, sind diese direkt nach der Sicherung des Unfallortes im Rahmen der eigenen Möglichkeiten und der vorhandenen Erste-Hilfe-Kenntnisse zu versorgen. Damit eine entsprechende Hilfe möglich ist, muss in jedem Pkw laut Gesetz ein Verbandskasten mitgeführt werden, anderenfalls droht ein Verwarnungsgeld in Höhe von fünf Euro. Zudem wird bei einer Hauptuntersuchung (TÜV) ein fehlender Erste-Hilfe-Kasten als geringer Mangel gewertet.

Auch der Inhalt ist vorgeschrieben und muss der DIN Norm 13164, die seit dem 1. Januar 2014 gilt, entsprechen. Unter anderem sind Pflaster in verschiedenen Formaten, ein Wundschnellverband, Verbandstücher, Kompressen, eine Rettungsdecke, medizinische Handschuhe und eine Schere vorgeschrieben. Im Vergleich zu älteren Erste-Hilfe-Kästen müssen zum Beispiel auch ein 14-teiliges Fertigpflasterset, ein Verbandpäckchen K (klein) und zwei Feuchttücher zur Hautreinigung enthalten sein.

Vieles hält nicht ewig

Wichtig ist nicht nur, dass der Verbandkasten mitgeführt wird, sondern auch, dass die Materialien tatsächlich einsatzbereit sind. Denn es gibt diverse Inhalte in einem Erste-Hilfe-Kasten, die mit einem Mindesthaltbarkeits-Datum versehen sind oder aber im Laufe der Zeit funktionsuntüchtig werden.

Sterile Wundkompressen und Verbände haben beispielsweise ein Verfallsdatum. Zudem können Heftpflaster im Laufe der Zeit ihre Klebekraft verlieren. Auch Einmalhandschuhe sollten alle zwei Jahre ausgetauscht werden, da sie danach rissig oder spröde werden können und so der Schutz für den Anwender vor Infektionserregern nicht mehr gewährleistet ist.

Jeder Pkw-Halter sollte daher mindestens einmal im Jahr den Inhalt des Verbandskastens überprüfen und abgelaufenes oder bereits geöffnetes Material austauschen. Bei älteren Modellen kann eine Neuanschaffung unter Umständen sogar günstiger sein als ein Austausch der veralteten Materialien.

Weitere News zum Thema

  • Wie man schadhafte Stoßdämpfer erkennt

    [] (verpd) Diverse Sicherheits- und Assistenzsysteme wie Antiblockiersystem, Antriebsschlupfregelung oder elektronische Stabilitätskontrolle sorgen in vielen Pkws mittlerweile für eine gute Fahrsicherheit und Spurstabilität. Doch diese Systeme funktionieren nur dann zuverlässig, wenn auch alle anderen relevanten Sicherheitsbauteile wie Bremsen, Reifen und Stoßdämpfer in Ordnung sind. Doch nicht nur Bremsen und Reifen, sondern auch Stoßdämpfer sind Verschleißteile, die regelmäßig kontrolliert und bei Beschädigungen oder Verschleißerscheinungen ausgetauscht werden müssen. mehr

  • Möglichst staufrei am Urlaubsort ankommen

    [] (verpd) Laut einer Studie eines Anbieters von Verkehrsinformationen und Fahrerdiensten stehen deutsche Autofahrer pro Jahr rund 38 Stunden im Stau. Ballungszentren wie Stuttgart, Köln, München oder das Ruhrgebiet sind häufig staugefährdet. Doch nicht nur die Region, sondern auch die Zeit, wann man unterwegs ist, hat großen Einfluss auf das Staurisiko. mehr

  • Drastische Konsequenzen für notorische Falschparker

    [] (verpd) Einem Führerscheininhaber, der sich einer Vielzahl von Parkverstößen schuldig gemacht hat, kann unter bestimmten Voraussetzungen die Fahrerlaubnis entzogen werden. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin mit einem jetzt bekannt gewordenen entschieden (Az. 11 L 432.16). mehr

  • Was in anderen Ländern beim Thema Winterreifen gilt

    [] (verpd) Im Ausland gelten auch hinsichtlich der Bereifung eines Autos im Winter oder bei winterlichen Verhältnisse andere Regelungen als in Deutschland. Wer sich nicht daran hält, muss damit rechnen, dass er bestraft wird. mehr

  • Der Sicherheitsgurt in Fahrzeugen bleibt unverzichtbar

    [] (verpd) Mehr als jeder fünfte tödlich verunglückte Pkw-Insasse war nicht angeschnallt. Dies belegt, dass der Sicherheitsgurt weiterhin zu den wichtigsten Sicherheitssystemen im Auto gehört. Jeder, der nicht oder nicht korrekt angegurtet ist, muss damit rechnen, dass auch die anderen Sicherheitssysteme im Kfz wie zum Beispiel Airbags nicht richtig funktionieren. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.