Schnelle Hilfe bei Unfällen und Pannen

 - 

(verpd) Nach Angaben des GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG (GDV DL) steht an den deutschen Autobahnen und Schnellstraßen rund alle 2000 Meter eine Notrufsäule am rechten Straßenrand. Diese wie auch eine spezielle Telefonnummer, die man vom Handy aus anwählen kann, sorgen dafür, dass in Notfällen umgehend Hilfe geholt werden kann.

Die Notrufzentrale der Autoversicherer sorgt jährlich bei mehr als 400.000 Unfällen und Pannen dafür, dass die notwendige Hilfe rund um die Uhr kommt. Alle Notrufe, die von den rund 16.800 Notrufsäulen, aber auch die über die mobile kostenfreie Notrufnummer 0800 6683663 (Tastenkombination: 0800 NOTFON D) eingehen, werden von den Mitarbeitern der GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG (GDV DL) angenommen und bearbeitet.

Bei reinen Pannen kann außerdem mit der vom GDV DL zur Verfügung gestellten App PAKOO – eine kostenlose Pannenkoordinations- und Ortungs-Applikation für Smartphones – eine schnelle Hilfe angefordert werden.

Viel frequentierte Notrufsäulen

Nach Angaben des GDV DL werden immer noch über 72.400 Notrufe im Jahr von den orangefarbenen Notrufsäulen getätigt, obwohl heutzutage fast jeder ein Mobiltelefon besitzt. Zudem wurden alleine letztes Jahr zusätzlich über 45.400 Warnmeldungen beispielsweise über Falschfahrer oder Böschungsbrände von den Notrufsäulen getätigt

Die Notrufsäulen selbst sind etwa alle 2000 Meter auf deutschen Autobahnen und Schnellstraßen am rechten Fahrbahnrand zu finden. Weiße Begrenzungspfähle mit schwarzen Pfeilen entlang der Autobahnen zeigen den Weg zur nächstgelegenen Säule.

Bei einem Anruf von der Notrufsäule sieht die Notrufzentrale, anders als bei einem Handyanruf, sofort den Standort des Anrufenden. „Über die Säulen können wir sofort die Notsituation exakt orten und den unmittelbaren Kontakt zur nächstgelegenen Polizei oder Rettungsleitstelle herstellen, die dann über ihre Rettungskräfte die schnelle Hilfe sichert“, so Heiko Beermann, Geschäftsführer der GDV DL.

Richtig Hilfe holen

Jede Notrufsäule verfügt entweder über eine Klappe, die für den Anruf angehoben werden muss, oder eine rote und gelbe Taste. Mit der roten Taste können Unfallnotrufe abgesetzt und mit der gelben eine Pannenhilfe angefordert werden. Je nach Notruf wird dann vom Mitarbeiter der Notrufzentrale sofort die notwendige Hilfe wie Polizei, Notarzt und/oder Abschleppdienst organisiert.

Verkehrssicherheits-Experten empfehlen bei einem Unfall oder einer Panne, immer eine Warnweste anzulegen, wenn man das Auto verlässt. Handybesitzer können am schnellsten die Hilfe per Mobiltelefon unter der kostenfreie Notrufnummer 0800 6683663 beziehungsweise der Handy-Tastenkombination 0800 NOTFON D holen.

Wer einen Notruf an der Notrufsäule absetzen möchte, weil er kein Handy dabeihat, sollte prinzipiell hinter der Leitplanke bis zur Notrufsäule gehen. Grundsätzlich sollten alle Personen eines Fahrzeuges unbedingt ebenfalls eine Warnweste anziehen und hinter der Leitplanke auf die angeforderte Hilfe warten.

Weitere News zum Thema

  • Streit um das Parken auf schmalen Straßen

    [] (verpd) Die in der Straßenverkehrsordnung enthaltene Vorschrift, dass das Parken gegenüber Grundstückseinfahrten und Ausfahrten auf schmalen Fahrbahnen verboten ist, ist teilweise unwirksam. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg hervor (Az. 5 S 1044/15). mehr

  • Sicher unterwegs mit dem Vierbeiner im Auto

    [] (verpd) Ein mittelgroßer Hund mit 20 Kilogramm Gewicht entwickelt ungesichert bei einem Aufprall mit 50 Stundenkilometern eine Wucht von bis zum 30-Fachen seines Körpergewichts, also 600 Kilogramm. Das ist lebensgefährlich für die Insassen und den Hund. Deshalb schreibt der Gesetzgeber vor, dass Tiere im Auto entsprechend gesichert werden müssen. Anderenfalls drohen ein Bußgeld und sogar Punkte im Flensburger Fahreignungsregister. mehr

  • Ärger vermeiden beim Gebrauchtwagenkauf

    [] (verpd) Wer sich einen Gebrauchtwagen kauft, sollte sich nicht allzu sehr von Emotionen leiten lassen. Denn auch, wenn ein infrage kommender Wagen optisch gut aussieht sowie die gewünschte Ausstattung und Motorisierung hat, garantiert das noch lange keinen dauerhaften Fahrspaß. Denn viele Mängel und Schaden erkennt man nicht auf den ersten Blick. Eine Checkliste hilft beim Überprüfen des Fahrzeugs, um teure Überraschungen zu vermeiden. mehr

  • Wenn der Hund mit in den Urlaub fährt

    [] (verpd) Vieles, was für eine problemlose Reise notwendig ist, wenn man einen Hund dabeihat, wie zum Beispiel bestimmte vorgeschriebene Papiere, notwendige Impfungen und auch ein tiergerechtes Reisedomizil, lässt sich häufig nicht in letzter Minute regeln. Daher sollte man sich je nach Reiseland mindestens zwei oder mehr Monate vor der Reise um die entsprechenden Formalitäten und Impfungen kümmern. mehr

  • Tipps für den Wechsel von Winterreifen

    [] (verpd) Eine vielen bekannte Faustformel für den Einsatz von Winterreifen lautet von Oktober bis Ostern. Wichtiger ist es jedoch, auf die Außentemperatur zu achten, um sinnvollerweise von Winter- auf Sommerreifen umzusteigen. In diesem Jahr war es nach Ostern noch sehr kalt, daher haben alle Autofahrer, die noch nicht auf Sommerreifen umgestiegen sind, das Richtige getan. Experten erklären, ab wann die Sommerreifen aufgezogen werden sollten. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.