Gratiskontrolle von Autoreifen

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(verpd) Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR) bietet auch in diesem Jahr im Rahmen derInitiative "Reifenqualität – Ich fahr auf Nummer sicher!" die Aktion "Wash & Check" deutschlandweit an. Vom 23. bis zum 24. September sowie am 30. September und 1. Oktober stehen an diversen Standorten im gesamten Bundesgebiet Reifenexperten zur Verfügung, die die Reifen an den Pkws kostenlos kontrollieren und den Autofahrern beratend zur Seite stehen.

Mit der Initiative Reifenqualität – Ich fahr auf Nummer sicher! bietet der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR) nicht nur online nützliche Informationen rund um die Sicherheit und die Qualitätsmerkmale von Autoreifen.

Im Rahmen dieser Initiative können Autofahrer bei der Aktion Wash & Check, die seit nunmehr zwölf Jahren durchgeführt wird, vom 23. bis 24. September sowie am 30. September und 1. Oktober an über 275 Waschstraßen in Deutschland ihre Autoreifen kostenlos kontrollieren lassen.

Zahlreiche Mängel festgestellt

Dass die Reifen grundsätzlich regelmäßig auf ihre Sicherheit überprüft werden sollten, zeigen die Ergebnisse der letztjährigen kostenlosen „Wash & Check“-Prüfaktion. Bei rund der Hälfte der dabei kontrollierten Autos war mindestens ein Reifen defekt oder in einem schlechten Zustand.

So wiesen einige nicht die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern auf. Zudem waren manche Reifen so alt, dass sie nicht mehr die gewünschten Sicherheits-Eigenschaften erfüllten und beispielsweise zu hart oder bereits rissig waren.

Bei etwa einem Fünftel der kontrollierten Pkws war der Luftdruck in den Reifen falsch. Vier Prozent der überprüften Reifen hatten sichtbare Mängel, wie Risse oder Beulen oder eingefahrene Nägel.

Regelmäßige Sichtkontrolle ist ratsam

Grundsätzlich ist es ratsam, seine Reifen selbst regelmäßig einer Sichtkontrolle zu unterziehen, ob sich beispielsweise Risse oder Beulen am Reifen zeigen oder ein Nagel eingefahren wurde.

Auch die Profiltiefe gilt es im Auge zu behalten. Aus Sicherheitsgründen empfehlen Verkehrsexperten eine minimale Restprofiltiefe von drei Millimetern bei Sommer- und von vier Millimetern bei Winterreifen.

In Deutschland ist zwar eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern gesetzlich vorgeschrieben, doch bereits bei weniger als drei bis vier Millimeter Profiltiefe verlängert sich der Bremsweg und vergrößert sich die Gefahr von Aquaplaning.

Ein richtiger Luftdruck ist sicherheitsrelevant

Sicherheitstechnisch ist es zudem von großer Bedeutung, dass der Reifenluftdruck der Beladung angepasst ist. Ist der Luftdruck zu niedrig, verlängert dies den Bremsweg, schränkt die Fahrstabilität ein und erhöht zudem den Reifenverschleiß. Im schlimmsten Fall kann ein zu niedriger Reifendruck auch zum Platzen des Reifens führen. Nach Aussagen des DVR senkt ein optimaler Luftdruck den Kraftstoffverbrauch um bis zu drei Prozent.

Der optimale Luftdruck ist der vom Hersteller empfohlene bei voller Belastung. Dieser steht im Tankdeckel, am Türholm und/oder in der Betriebsanleitung. Prinzipiell sollte der Druck bei höchstens handwarmen Reifen gemessen werden, denn je höher die Reifentemperatur, beispielsweise nach einer schnellen Autobahnfahrt, desto höher steigt der Innendruck.

Verliert ein Reifen ständig Luft oder ist der Luftdruck seit der letzten Messung stark abgesunken, kann dies ein Hinweis auf einen Reifendefekt sein. Zur Behebung des Problems sollte ein Reifenhändler oder eine Kfz-Werkstatt aufgesucht werden.

Wann Reifen zu alt sind

Auch das Alter der Reifen ist ein sicherheitsrelevantes Merkmal. Das Herstellungsdatum des Reifens lässt sich an den letzten vier Ziffern der sogenannten DOT-Nummer – DOT steht für Department of Transportation – auf der Reifenflanke erkennen.

Die Woche, an dem der Reifen produziert wurde, wird durch die beiden ersten Zahlen, das Produktionsjahr durch die beiden letzten Zahlen der am Ende genannten vierstelligen Nummer angegeben. Beispiel: Ein Reifen mit der Aufschrift DOT A3CD EF3H 0214 wurde beispielsweise in der zweiten Kalenderwoche 2014 hergestellt.

„Gerade bei Reifen, die älter als sechs Jahre sind, empfiehlt es sich, den Rat eines Reifenexperten einzuholen. Er kann beurteilen, ob der Reifen noch sicher ist oder das Material im Laufe der Zeit zu spröde geworden ist“, wie der DVR in seinem Webportal betont.

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