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    Kindergeld für Volljährige - wem gehört das Geld?

    - Wenn Kinder von zu Hause ausziehen, die noch kindergeldberechtigt sind, taucht häufig die Frage auf: Wem steht das Kindergeld eigentlich zu: den Eltern oder dem Sprössling? Die Beantwortung dieser Frage kann vor allem dann Schwierigkeiten bereiten, wenn die Tochter oder der Sohn auf Grundsicherung für Arbeitsuchende nach SGB II (auch Hartz IV und Arbeitslosengeld II genannt) angewiesen ist. Kindergeld erhalten in aller Regel die Eltern. Sie sind nach dem Gesetz die Anspruchsberechtigten. Doch ei…

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    Private Krankenversicherung bei Beziehern von Arbeitslosengeld II

    - Für privat krankenversicherte Bezieher von Arbeitslosengeld II müssen die Jobcenter die Hälfte des Beitrags im Basistarif übernehmen. Und nicht mehr. Dass der Versicherungsschutz der Betroffenen sich hierdurch verschlechtert – und zwar ggf. auf Dauer, auch nach dem Ende des ALG-II-Bezugs –, spielt dabei keine Rolle. Das entschied das Bundessozialgericht am 16.10.2012 (Az. B 14 AS 11/12 R). Die Übernahme der Kosten der Krankenversicherung für diejenigen Bezieher von ALG II, die nicht gesetzlich v…

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    Teilzeitarbeit nimmt zu

    - (verpd) Wie eine aktuelle Statistik von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, zeigt, arbeitet mehr als jeder vierte Erwerbstätige in Deutschland mittlerweile in Teilzeit. Vor zehn Jahren war es noch jeder Fünfte. Insgesamt waren nach Angaben von Eurostat 2011 in Deutschland zehn Millionen Menschen teilzeit- und knapp 29 Millionen Personen vollzeitbeschäftigt. Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten nahm vom Jahre 2001 auf 2011 um drei Millionen zu, das ist ein Plus von über 39 Proze…

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    Elterngeld ab 2013 vereinfacht

    - Bei Geburten wird 2013 beim Elterngeld vieles anders – und manches für die Betroffenen schlechter. Dafür sorgt das Gesetz zur Vereinfachung des Elterngeldvollzugs , das am 17.9.2012 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde. Wenn Kinder noch 2012 geboren werden, gelten nach wie vor die alten Regeln zur Berechnung des Elterngeldes. Unveränderte Grundregeln: Das Elterngeld wird auch künftig in der Regel für maximal zwölf Monate gezahlt. Hinzu kommen ggf. noch zwei Partnermonate , wenn auch der and…

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    Trotz Annahme einer Abfindung des Arbeitgebers keine Sperre beim Arbeitslosengeld

    - Wer auf eine Klage gegen seine Kündigung verzichtet, den belohnen Arbeitgeber häufig mit einer Abfindung. Eine offizielle Blaupause für einen solchen Handel findet sich seit 2004 im Kündigungsschutzgesetz (KSchG). Arbeitnehmern kann danach eine Abfindung in Höhe von einem halben Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr angeboten werden, wenn sie als Gegenleistung auf eine Klage gegen die Kündigung verzichten. Wer ein solches Angebot seines Arbeitgebers annimmt, darf dafür im Regelfall nicht mit einer…

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    Ziel: berufliche Selbstständigkeit

    - Mit einem ausgefeilten Plan können so manche Existenzgründer ihre Geschäftsidee erfolgreich umsetzen. Sie sollten dazu alle Faktoren berücksichtigen, die für Erfolg oder Misserfolg entscheidend sein können. Jeder Selbstständige muss dabei ein gewisses Maß an unternehmerischem Risiko selbst tragen. Doch es gibt auch Risiken, die man durch einen maßgeschneiderten Versicherungsschutz absichern kann. Insbesondere kostspielige und existenzbedrohende Risiken, die das Fortbestehen eines Unternehmens ge…

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    BAföG: Elternunabhängige Förderung nach Auskunftsverweigerung

    - Längst nicht in jedem Fall sind Eltern für ihre studierenden Kinder unterhaltspflichtig. Die BAföG-Ämter verlangen von den Eltern jedoch – ohne dass deren Unterhaltspflicht geprüft wird – Angaben über deren Einkommen und rechnen dieses ggf. auf den BAföG-Bedarf an. Dabei müssen Eltern allerdings nicht mitspielen. Sie können ihre Angaben verweigern und damit ihrem Sprössling ggf. eine elternunabhängige Förderung sichern. Für den Fall, dass tatsächlich keine Unterhaltspflicht besteht, wird das BAf…

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    Fiktive Bemessung des ALG I nach der Elternzeit ist korrekt

    - Eine Frau, die nach längerer Zeit der Kindererziehung ihren Arbeitsplatz verliert und arbeitslos wird, kann nicht beanspruchen, dass ihr Arbeitslosengeld I auf der Basis ihres Einkommens vor der Geburt des Kindes berechnet wird. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) am 25.8.2011 entschieden (Az. B 11 AL 19/10 R). Die 1966 geborene Klägerin hatte bis zum Beginn der Mutterschutzfrist für ihr im Mai 2001 geborenes erstes Kind mehrere Jahre als Gebietsleiterin für ein Getränkeunternehmen gearbeitet.…

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    Gründungszuschuss hat sich bewährt - Verschlechterungen zwingen zum Handeln

    - Aus Sicht von Arbeitsvermittlern und Führungskräften in den Agenturen für Arbeit hat sich der Gründungszuschuss für arbeitslose Existenzgründer bewährt. Doch ab 1.1.2012 verschlechtern sich die Möglichkeiten, diese Unterstützung für Existenzgründer in Anspruch zu nehmen. Der Gründungszuschuss unterstützt Arbeitslose finanziell beim Wechsel in die Selbstständigkeit. Er löste im Jahr 2006 das Überbrückungsgeld und den Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) ab. Die Attraktivität der Gründungsförderung …

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    Elterngeld: Manchmal ist günstigere Berechnungsmethode wählbar

    - Das Elterngeld (EG) beträgt rund zwei Drittel des in den letzten zwölf Monaten vor der Geburt eines Kindes durchschnittlich erzielten Nettoeinkommens. Aber was gilt, wenn eine Mutter vor der Entbindung schwangerschaftsbedingt weniger oder gar nicht arbeiten konnte und deshalb weniger verdient hat? In solchen Fällen verschiebt sich der für die Berechnung des EG maßgebende Zeitraum weiter zurück in die Vergangenheit. Diese eigentlich vorteilhafte Regelung kann sich im Einzelfall jedoch zuungunsten…