Schutz vor Inflation und Euro-Crash


Schutz vor Inflation und Euro-Crash
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  • 1. Auflage
  • Stand: Februar 2012
  • Umfang: 180 Seiten
Lieferbar ab März 2012 zzgl. Versandkosten: 1,95 €
19,99
Preis inkl. gesetzl. MwSt

So retten Sie Ihre Ersparnisse vor den Folgen der Schuldenkrise

Steht unsere Währung wirklich auf dem Spiel? Die Krise in der Euro-Zone durch ausufernde Staatsschulden sorgt für zunehmende Nervosität. Die Folgen der Überschuldung trifft alle; sei es durch ausufernde Inflation, höhere Steuern oder eine Währungsreform.

Auch in der Vergangenheit gab es Währungsreformen. Warum kam es dazu und welches politische, wirtschaftliche und finanzielle Umfeld begünstigte diese? Wie wurden sie schließlich umgesetzt und welche Folgen hatte dies für die Ersparnisse und Altersvorsorge der Betroffenen? Und was bedeutet dies alles heute für uns?

Dr. Max Schott und Arne Sand schildern eindrücklich, wie es um die Zukunft unserer Währung steht und was Anleger jetzt tun müssen. Anleger erhalten wertvolle Tipps, wie sie sich durch eine vorausschauende Anlagepolitik vor den finanziellen Auswirkungen der Schuldenkrise schützen können.


Autor Arne Sand im Interview bei der Börse in Stuttgart



Die Autoren

Dr. Max Schott, Arne SandDr. Max Schott, Dipl. Kfm.
Der gelernte Bankkaufmann studiert in Mannheim und Toronto, Kanada. Nach seinen Stationen als Unternehmensberater bei McKinsey & Co. und als Geschäftsführer in der Unternehmensgruppe Schott GmbH & Co. KG gründet er 1994 gemeinsam mit Arne Sand die unabhängige Vermögensverwaltung Sand und Schott GmbH in Stuttgart, die heute mit einem Team von 20 Mitarbeitern rund 500 Mio. Euro an Kundengeldern verwaltet. Dr. Max Schott ist Fondsmanager der ausgezeichneten smart-invest LINDOS AR und des smart-invest PROTEUS AR.


Arne Sand, Dipl. Ing.

Arne Sand wächst in Mexiko, Südafrika und Deutschland auf und studiert Elektrotechnik mit den Schwerpunkten Datenverarbeitung und Regelungstechnik an der Universität Stuttgart. Anschließend arbeitet er als Berater bei der MLP Finanzdienstleistungen AG. 1994 gründet er mit Dr. Max Schott die Sand und Schott GmbH. Sein besonderes Interesse gilt quantitativ gesteuerten technischen und fundamentalen Wertpapier-Handelsstrategien. Arne Sand ist Fondsmanager des mehrfach ausgezeichneten smartinvest HELIOS AR und des smart-invest Superfonds AR.


Interview

Schutz vor Inflation und Euro-Crash

Die Buchautoren Dr. Max Schott und Arne Sand im Gespräch

Die Autoren Dr. Max Schott und Arne Sand sind Geschäftsführer der unabhängigen Vermögensverwaltung Sand und Schott GmbH sowie des Fondsmanagers smart-invest GmbH in Stuttgart. Mit einem Team von 20 Mitarbeitern betreuen die Unternehmen Anlagen von rund 500 Millionen Euro. In ihrem neuen Buch „Schutz vor Inflation und Euro-Crash“ gehen sie den Fragen nach, wie es um Inflation und Währungskrise steht und wie Anleger ihr Vermögen schützen können.

Herr Dr. Schott, viele Anleger haben Angst vor einer Inflation. Müssen wir für die gleichen Güter bald viel mehr Geld bezahlen als bisher?
Schott: Ich glaube nicht, dass uns in der Eurozone eine massive Geldentwertung droht. Die EZB verleiht zwar insgesamt eine Billion Euro an die Banken, diese geben es aber nur sehr zurückhaltend in Form von Krediten an Unternehmen weiter. In erster Linie nutzen sie das Geld stattdessen dazu, eigene Schulden zurückzufahren oder Staatsanleihen der EU-Defizitländer zu kaufen.
Eine größere Inflationsgefahr geht von den nationalen Notenbanken aus, die unabhängig von der EZB Geld in Umlauf bringen können. Griechenland soll bereits mehrere Milliarden Euro gedruckt haben, auch in Frankreich soll die Notenpresse bereits laufen. Werden solche Maßnahmen öfter und auch in anderen Ländern angewandt, steigt auch die Inflationsgefahr weiter an.

Herr Sand, zu welchen Anlagen raten Sie Kunden, die trotzdem fürchten, dass der Euro an Wert verliert?
Sand: Ich rate ihnen in erster Linie dazu, nicht alles auf eine Karte zu setzen, sondern ihr Investment breit zu streuen: Wir plädieren sehr dafür, sich nicht auf eine einzelne Anlageklasse zu konzentrieren, sondern Verlustvermeidung im Blick zu haben. Wir empfehlen, die Anlageklassen, je nach Gefahr eines möglichen Rückschlages, unterschiedlich stark zu gewichten und das Risiko des Depots durch eine aktive Steuerung von Stop-loss-Grenzen zu kontrollieren.

Immer wieder liest man, Sachwerte seien im Fall einer Inflation die richtige Anlageform. Stimmt das?
Sand: Sachwerte wie Immobilien und Gold sind gut geeignet, aber wir warnen vor Blindkäufen! Viele Immobilien sind schon jetzt überteuert, auch dass unsere Bevölkerung schrumpft, ist beim Immobilienkauf zu bedenken. Bei Gold denke ich, dass wir schon viel des Weges gesehen haben. Sicherlich kann der Preis noch steigen, aber die Fallhöhe ist schon jetzt enorm.

Wie sollte ein Anleger in Ihrem Sinne diversifizieren?
Schott: Wir raten zu international gestreuten Anlagen in Aktien, Renten und Rohstoffen. Aktien kaufen wir von Unternehmen, die stabile Umsätze haben und günstig bewertet sind. Bei den Renten sollten neben Staatsanleihen auch immer Unternehmensanleihen in Betracht gezogen werden. Wichtig ist, in seinen Entscheidungen undogmatisch zu bleiben und sich aktuellen Entwicklungen immer wieder schnell anzupassen.