Gesundheit, Krankheit und Pflege
So sorgen Sie finanziell vor

Gesundheit, Krankheit und Pflege

Allzeit jung und gesund wären wir alle gern. Doch der Mensch unterliegt nun einmal dem Risiko, im Laufe seines Lebens krank und pflegebedürftig zu werden. Früher oder später trifft es jeden von uns. Deshalb gibt es bereits seit dem Jahr 1883 gesetzliche Krankenversicherungen und seit 1995 auch gesetzliche Pflegeversicherungen.

Wenn Sie sich in diesen sozialen Sicherungssystemen auskennen, können Sie stärker davon profitieren und besser vorsorgen.

Gesetzliche Krankenkasse

Die grundlegende Frage lautet, welche Kassenleistungen  man überhaupt beanspruchen kann.

Wichtig zu wissen ist auch, wie Sie Beiträge sparen bzw. zurückholen können, zum Beispiel mit einem Wahltarif. Die Krankenkassen bieten unterschiedliche Formen von Beitragsermäßigungen und Sonderleistungen an. Wer hier den Überblick erhalten oder auch nur behalten möchte benötigt aktuellste und verlässliche Informationen. Nur so lassen sich überflüssige von wichtigen Leistungen unterscheiden und an der richtigen Stelle Geld sparen.

Private Krankenversicherung

In der privaten Krankenversicherung richtet sich die Höhe der Beiträge nach Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand. Je älter und krankheitsanfälliger man wird, desto mehr muss man bezahlen.

Angesichts der Beitragssteigerungen in der privaten Krankenversicherung denken viele Privatpatienten an eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse. Allzu lange sollten sie dabei freilich nicht zögern, denn ab 55 Jahren gibt es für Privatversicherte in der Regel keinen Rückweg mehr. Allerdings bestehen Ausnahmen von der Regel.

Doch selbst noch als Privatpatient im Ruhestand können Sie sich vor steigenden Beiträgen schützen, beispielsweise durch Wechsel in den Basistarif.

Wohnen im Alter

Die Wohnbedürfnisse ändern sich mit zunehmendem Alter. Gestalten Sie deshalb rechtzeitig Ihre Wohnung altersgerecht und barrierefrei. Lesen Sie, worauf beim Umbau der einzelnen Räume zu achten ist, welche Einbauten sinnvoll sind und wie Sie alle Fördermöglichkeiten ausschöpfen.

Im Ruhestand selbstständig, aber dennoch nicht allein sein, ist der Wunsch vieler älterer Menschen. Möglichkeiten dazu bietet das Betreute Wohnen. Wer mit Gleichaltrigen zusammenwohnt, hat jeden Tag zahlreiche Kontakte.

Auf der Suche nach einem geeigneten Wohnheim stellen sich viele Fragen. Wie finde ich das richtige Wohnheim? Was kostet die Pflege? Wie beantworten diese Fragen und stellen Ihnen einen Musterheimvertrag mit Checkliste zur Verfügung.

Bei einer Unterbringung im Heim kann es passieren, dass man die Kosten nicht mehr tragen kann und das Sozialamt einspringen muss. Das Sozialamt wird sich dann an die Kinder wenden und diese zur Kasse bitten. Doch zahlen müssen die nur in bestimmten Fällen. Also aufgepasst, wenn sich das Sozialamt meldet! Das Sozialamt kann nicht alles von Ihnen verlangen. Ein Teil Ihrer laufenden Einnahmen und Ihres Vermögens sind geschützt.

Pflege – ein Thema das jeden Tag aktueller wird

Das Thema Pflegebedürftigkeit rückt mit fortschreitendem Alter zunehmend in den Fokus. Pflege zu Haus, vor allem durch die Familienangehörigen, genießt Vorrang vor stationärer Unterbringung in einem Pflegeheim. Entscheidend ist dabei die Zuordnung zu einer der drei Pflegestufen.

Pflegepersonen haben ein Anrecht auf eine Pflegezeit. Was ist arbeitsrechtlich und bei den Sozialversicherungen zu beachten?

Zur Finanzierung von Pflegekosten sollten Sie alle vorhandenen Finanzquellen anzapfen: Versicherungen (Pflegeversicherung und Pflegezusatzversicherung, Verwaltungen (Beihilfe, Pflegewohngeld, Sozialhilfe) und das Finanzamt (Steuervergünstigungen, haushaltsnahe Dienstleistungen).

Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der Pflegekosten ab. Mit einer privaten Pflegezusatzversicherung sorgen Sie vor. Es gibt neue Angebote. Auch hier entscheidet die richtige Information. Sie können Geld sparen und mehr Leistung erhalten.

Bevollmächtigungen

Vollmachten erleichtern Ihren Angehörigen den Umgang mit Banken und Behörden – für den Fall, dass Sie Ihre Geschäfte nicht mehr selbst erledigen oder Ihren Willen nicht mehr kundtun können.

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