Tilgen oder sparen? Kapitalanlage und Immobilienfinanzierung nie isoliert betrachten
Schulden zu haben klingt erst einmal negativ. Dabei haben viele Menschen Schulden: Die Hypothek fürs Haus oder die Wohnung, die Finanzierung fürs Auto, den Dispokredit, die Kreditkarte. Und viele von ihnen besitzen auch Vermögen und legen ihr Geld zinsbringend an.
So zweigleisig zu fahren ist grundsätzlich vernünftig. Haben Sie zum Beispiel einen Immobilienkredit? Einen von denen, bei denen Sie vielleicht 1 % tilgen? Was passiert, wenn der ausläuft? Können Sie genügend Geld fürs Alter zurücklegen, während Sie sich mit den Kosten für den Alltag und die Rückzahlungen beschäftigen?
Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wann es klug ist, zu tilgen statt zu sparen? Oder wann Sie Ihren Kredit am besten in Ruhe weiter laufen lassen und die freien Euros lieber anlegen sollten? Viele Tipps dazu finden Sie in diesem Beitrag.
Inhaltsverzeichnis des Beitrags
- 2.1 Niedrige Tilgungssätze führen zu ewigen Schulden und beinhalten ein hohes Zinsänderungsrisiko
- 2.2 Die Kredittilgung ist ein umgedrehter Sparvertrag – hochverzinslich und ohne Risiko
- 2.3 Steckt in der Gesamtfinanzierung wenig Eigenkapitalanteil, ist auch durch Basel II eine höhere Tilgung geboten
- 3.1 Eine vorzeitige Kreditablösung von dinglich gesicherten Festzinskrediten rechnet sich nur selten
- 3.2 Variabel verzinsliche Immobilienkredite können Sie jederzeit tilgen
- 3.3 Auch die vorzeitige Tilgung von Bauspardarlehen ist kein Tabu
- 4.1 Sparpläne in Aktienfonds bieten gute Renditechancen – einige Auswahltipps
- 4.2 Sparpläne der Direktbanken auf Zertifikate haben bei den Kosten die Nase vorn