Offene Immobilienfonds: Ertragreiche Vergangenheit – getrübte Perspektiven
Offenen Immobilienfonds geht es im Moment nicht gut. Viele haben vorübergehend geschlossen mit dem Ergebnis, dass 38 % des Gesamtvermögens der Branche derzeit auf Eis liegen.
Ihnen blieben die Mieter weg, Bauvorhaben konnten nicht zu Ende geführt werden und in der Finanzkrise forderten viele Großanleger ihr Geld zurück. Letzteres war ein wirkliches Problem für die Fonds, da sie eine permanente Geldrückgabe garantieren.
Dennoch muss der Immobilienfonds nicht tot sein. Aber als Anleger muss man sich genau informieren. Was die Charakteristika offener Immobilienfonds sind, wie ihr Rating funktioniert und wie die Immobilien bewertet werden, können Sie hier nachlesen.
Inhaltsverzeichnis des Beitrags
- 2.1 Mindesthaltedauer und Freibeträge bei offenen Immobilienfonds
- 2.2 Anlegerschutzgesetz zwingt zu häufigeren Bewertungen
- 2.3 Kreditaufnahmemöglichkeiten werden eingeschränkt
- 2.4 Neue Herausforderungen für die Depotbanken
- 3.1 Anteile an offenen Immobilienfonds können börsentäglich zurückgegeben werden
- 3.2 Der Gesichtspunkt der Risikostreuung
- 3.3 Sicherheitsvorteile gegenüber geschlossenen Immobilienfonds
- 3.4 Offene Immobilienfonds und das Finanzamt
- 4.1 Regelmäßige Bewertung durch Sachverständigenausschuss
- 4.2 Die Bewertung nach der Ertragswertmethode
- 4.3 Für Spezialisten: Was Rechenschaftsberichte aussagen