Unternehmensanleihen: Zinsbonus von der Industrie
Das Wort Anleihe
in Unternehmensanleihe
verführt zu der Annahme, sie würden so sicher sein wie Bundesanleihen. Tatsächlich aber steckt in diesen Anleihen ein sehr viel realeres Risiko des Zahlungsausfalls des Schuldners, Unternehmen können nun einmal Pleite gehen.
Seit der Finanzkrise haben Unternehmen Probleme, von Banken Kredite zu erhalten und müssen ihren Kapitalbedarf am Markt decken. Dementsprechend erfreuen sich Unternehmensanleihen mit guter Bonität gerade großer Beliebtheit. Und die Bonität ist bei den Unternehmensanleihen das Entscheidende.
Dementsprechend ist es für Sie wichtig, wie das Rating funktioniert und welche Auswirkungen Rating-Veränderungen während der Laufzeit haben. Und es ist wichtig, ob der Ernstfall – eine notleidende Unternehmensanleihe – automatisch den Totalverlust Ihres Investments bedeutet.
Außerdem geht unser Beitrag auf Hochzinsanleihen und auf Investmentfonds und Exchange Traded Funds ein, die selbst Unternehmensanleihen enthalten.
Inhaltsverzeichnis des Beitrags
- 1.1 Die wichtigsten Merkmale von Unternehmensanleihen
- 1.2 Der börsentägliche Handel mit Unternehmensanleihen
- 1.3 So sind Unternehmensanleihen besichert
- 1.4 Das sollten Sie über den Zinsspread wissen
- 2.1 Ratingsymbole und ihre Bedeutung
- 2.2 Rating-Veränderungen während der Laufzeit
- 2.3 Die Aussagekraft von Ratings hat Grenzen
- 2.4 Zur Ausfallwahrscheinlichkeit von Unternehmensanleihen
- 2.5 Selbst bei notleidenden Unternehmensanleihen ist noch nicht alles verloren