Die Renditeberechnung von Anleihen
Vor der Finanzkrise wurden Anleihen gerne belächelt, wenn das Thema Rendite zur Sprache kam. Sicher, zweistellige Prozentzahlen lassen sich in diesem Bereich der Geldanlage eher nicht erreichen.
Aber das bedeutet nicht automatisch, dass Anleihen eine schlechte Wahl sind. Wohl aber sollte man genau wissen, ob auch immer drin ist, was draufsteht. Vor allem, wenn eine gewisse Rendite beworben wird. Denn die kann mit unterschiedlichen Methoden berechnet werden und nicht jede Bank bedient sich der gleichen Methode.
Die Berechnungsmethode muss auch innerhalb einer Bank nicht einheitlich sein. Und außerdem erhalten Sie die angegebene Rendite nur unter bestimmten Umständen. Sie können sich die Rendite einer Anlage, die Sie kaufen möchten, nach verschiedenen Formeln ausrechnen und bekommen so ein genaueres Bild von der Anlage. Und Sie können so die Argumente in Verkaufsgesprächen überprüfen.
Das nötige Wissen dazu erhalten Sie in diesem Beitrag.
Inhaltsverzeichnis des Beitrags
- 1.1 Was ist eine Rendite?
- 1.2 Vom Nominalzins zur Rendite
- 2.1 Die laufende Verzinsung
- 2.2 Die Börsenformel zur Renditeermittlung
- 2.3 Was nach Steuern übrig bleibt: Die Nettorendite
- 3.1 Das Barwertkonzept als Grundlage finanzmathematischer Renditeberechnungen
- 3.2 Rendite ist nicht gleich Rendite
- 3.3 Renditeberechnungen mithilfe des Computers
- 3.4 Aussagekraft der Renditekennziffern