Vermögensplanung und Geldanlage
Machen Sie mehr aus Ihrem Geld

Vermögensplanung und Geldanlage

Wenn Sie Ihr Geld gut anlegen wollen, müssen Sie sich mit Ihren Zielen und Ihrer Risikobereitschaft auseinandersetzen sowie mit den Eigenschaften der verschiedenen Anlageformen. Nur wenn Sie wissen, was Sie von Ihrer Geldanlage wollen und welche Verluste Sie verschmerzen können, lassen Sie sich nicht blind von vermeintlich guten Angeboten locken. Dadurch sinkt die Gefahr böser Überraschungen.

Ihre Anlagestrategie sollte Ihre Haltung reflektieren. Das kann eine extrem konservative Haltung sein, in der Sie sich mit einer ganz einfachen Sparanlage begnügen. Es kann aber auch eine etwas risikofreudigere Haltung sein, mit der Sie sich am Markt der Aktien, Fonds und Zertifikate bewegen.

Sparkonten sind der beste Weg, um kleinere Beträge zu sammeln

Sparbücher sind „spießig“ und langweilig? Knapp ein Drittel des Geldvermögens in Deutschland befindet sich in kurzfristigen Geldanlagen, zu denen das Sparbuch gehört. Ziemlich viele „Spießer“ sind also unter uns. Sparkonten sind der beste Weg, um kleinere Beträge zu sammeln. Unter der Matratze oder in der Kaffeedose wird das Geld auch nicht mehr wert, warum es also nicht auf ein Sparkonto mit Sonderkondition („Bonifizierung“) bringen? Hinzu kommt die gute Absicherung, die Banken für Sparbücher, Sparkonten und Sparpläne bieten.
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Steuerbegünstigte Immobilienanlagen: Rendite wird immer wichtiger

Das eigene Haus ist ein solider Spargroschen, wenn in schlechten Zeiten Bargeld benötigt wird. In der Vergangenheit war die Wertsteigerung von Immobilien fast immer gegeben und vor allem überdurchschnittlich. Sie brauchen aber eine Menge Geld und müssen sich um viele Kleinigkeiten kümmern. Hier kommen Immobilienfonds ins Spiel. Jemand anders schlägt sich mit der Mietersuche und Instandhaltung des Gebäudes herum, Sie investieren lediglich und können bei offenen Immobilienfonds flexibel, bei geschlossenen am Ende der Laufzeit aussteigen. Und steuerliche Vorteile gibt es auch noch.

Anleihen werden von den Renditejägern gerne belächelt – zu Unrecht

Staubig, vorhersehbar, uninteressant – Begriffe, die vermeintliche Anlageexperten und Berater gerne mit Anleihen verbinden. Aber: An Anleihen ist mehr dran und sie sind lange nicht so simpel konstruiert, wie man landläufig meint. Sicher, zweistellige Prozentzahlen lassen sich in diesem Bereich der Geldanlage eher nicht erreichen. Aber das bedeutet nicht automatisch, dass Anleihen eine schlechte Wahl sind. Wohl aber sollte man genau wissen, ob auch immer drin ist, was draufsteht. Vor allem, wenn eine hohe Rendite beworben wird. Denn die Renditeberechnung kann mit unterschiedlichen Methoden erfolgen, und nicht jede Bank bedient sich der gleichen Methode.

Wer bei Anleihen ganz auf Nummer sicher gehen will, bedient sich der Bundeswertpapiere. Grundsätzlich ist der Staat immer noch der beste Schuldner. In Deutschland muss sich niemand Sorgen um Ausfallrisiken von Bundeswertpapieren machen. Bundeswertpapiere können Sie übrigens kostenlos in einem Depot bei der Bundeswertpapierverwaltung aufbewahren.

Ein sehr viel realeres Risiko des Zahlungsausfalls des Schuldners steckt in Unternehmensanleihen. Unternehmen können nun einmal pleitegehen. In der Finanzkrise haben Unternehmen Probleme, von Banken Kredite zu erhalten und müssen ihren Kapitalbedarf am Markt decken. Dementsprechend erfreuen sich Unternehmensanleihen mit guter Bonität zurzeit großer Beliebtheit. Und die Bonität ist bei den Unternehmensanleihen das Entscheidende. Dementsprechend ist es für Sie wichtig, wie das Rating funktioniert und welche Auswirkungen Veränderungen des Ratings während der Laufzeit haben. Und es ist wichtig, ob der Ernstfall – eine notleidende Unternehmensanleihe – automatisch den Totalverlust Ihres Investments bedeutet. Bevor Sie hier einsteigen, müssen Sie das unbedingt herausfinden.

Noch gefährlicher wird es auf der Jagd nach höheren Zinsen bei Aktienanleihen. Der Name Aktienanleihe ist trügerisch, denn mit Anleihen hat dieses Papier wenig zu tun. Es ist vielmehr eine Kombination aus einer verzinsten Anlage und einem Termingeschäft, in dem der Anleger eine Option auf einen bestimmten Basiswert kauft. Die Besonderheit dieser Anlageform ist, dass es für Sie als Anleger nicht unbedingt Bargeld am Ende des Anlagezeit geben muss. Der Emittent wird Ihnen unter bestimmten Umständen Aktien des zugrunde liegenden Basiswerts geben und nicht den Nominalbetrag an Sie auszahlen.

Zurück zu mehr Sicherheit: Bonus-Zertifkate sind attraktiv und Discount-Zertifikate bieten Börseneinstieg mit Rabatt

Bonus-Zertifikate beziehen sich, wie es auch andere Zertifikate tun, auf einzelne Aktien oder Indizes. Ihr Bonus liegt in einem Mehr an Sicherheit. So erhalten Sie am Ende der Laufzeit mindestens den Nominalwert des Zertifikats plus einem Bonus ausgezahlt und sind gleichzeitig bis zu einem vorher festgelegten Niveau vor Kursverlusten geschützt. Nach oben nehmen Sie aber an steigenden Kursen uneingeschränkt teil. Dieses Paket macht sie auch für risikoscheue Anleger attraktiv.

Discount-Zertifikate sind Schnäppchen. Sie kaufen mit Ihnen Zertifikate, die sich, wie andere Zertifikate auch, auf Aktien oder Börsenindizes beziehen. Nur gibt es bei Discount-Zertifikaten einen deutlichen Preisnachlass. Das machen die Emittenten nicht aus Großzügigkeit, sondern dieser Discount ist ein Puffer für den Fall, dass die Kurse der Basiswerte sinken sollten. So viel Sicherheit hat ihren Preis, denn gleichzeitig wird Ihnen als Käufer die Möglichkeit genommen, an einem Kursanstieg unbegrenzt partizipieren zu können. Discount-Zertifikate sind gedeckelt, irgendwann geht das Kurswachstum ohne Sie weiter.

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Vermögensaufbau und Altersvorsorge mit Investmentfonds

Investmentfonds investieren das gesammelte Geld ihrer Anleger zum Beispiel in Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, am Geldmarkt oder in Immobilien. Selbstverständlich unterliegen die Fonds dabei immer gewissen Kursschwankungen. Wenn Sie sich zu einem Sparplan entschließen, sollten Sie über den „Cost-Average-Effekt“ Bescheid wissen.

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Kauf von Investmentfonds: Kosten senken, Rendite steigern

Investmentfonds kosten Gebühren. Vor allem schlägt der Ausgabeaufschlag mit durchschnittlich 5% pro Investment zu Buche. Außerdem summieren sich die laufenden Kosten über die Jahre. Es gibt aber Alternativen. Wie wäre es zum Beispiel, wenn Sie Ihre Fonds nicht von der Bank, sondern per Kauforder an der Börse ordern würden – über Ihre Bank? Dann fällt der Ausgabeaufschlag weg und Sie zahlen nur Bankgebühren. Oder Sie kaufen direkt bei einer Fondsgesellschaft, bei einer Direktbank, bei freien Vermittlern oder im Internet.

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